Opel-Händlerverband: „Der Ton gefällt uns nicht“
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Verbandsvorstandssprecher Peter Müller verhandelt oft und intensiv mit Opel. Dabei trifft er auf verständnisvolle Gesprächspartner, die sich aber letzten Endes nicht entscheidend bewegen. Hinzu kommen zahlreiche weitere Missstände.
Redaktion: Wie zufrieden sind Sie mit dem aktuellen Stand der Vergütungsregelung bei Opel?
Peter Müller: Zunächst konnte der VDOH (Anm. der Red.: Verband Deutscher Opel-Händler) erreichen, dass die CO2-Regeln sowie die E-Fahrzeug-Quote im Hinblick auf die Bonuskriterien wieder voneinander abgekoppelt wurden. Opel wollte ursprünglich entsprechende Bausteine nur vergüten, wenn beide Voraussetzungen erfüllt sind. Das ändert übrigens nichts daran, dass wir die Systematik der Commercial Policy grundsätzlich ablehnen. Die Händler haben nur bedingt Einfluss auf diese Faktoren, was zum Beispiel mit mangelnder Lieferfähigkeit des Herstellers beziehungsweise Lieferzeitverzögerungen zu tun hat. Oder etwa die Diskussion um den staatlichen Umweltbonus, die entsprechende E-Fahrzeugkäufe hinausgezögert hat. Die Erreichung des CO2-Ziels kann nicht alleine in der Verantwortung des Handels liegen.
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