Elektromobilität Weshalb man die Position der Ladeklappe beachten sollte

Quelle: ampnet 2 min Lesedauer

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Wer sich für ein E-Auto interessiert, sollte bei seiner Kaufentscheidung auch die Position der Ladeklappe berücksichtigen. Der ADAC verrät, welcher Anschluss sich für welchen Einsatz eignet.

Hinten oder vorn, links oder rechts: Für die Ladeklappe am Elektroauto gibt es unterschiedliche Positionen.(Bild:  ADAC/Martin Hangen)
Hinten oder vorn, links oder rechts: Für die Ladeklappe am Elektroauto gibt es unterschiedliche Positionen.
(Bild: ADAC/Martin Hangen)

Fahrer von Elektroautos kennen das Problem: Ladeanschluss und Ladesäule wollen manchmal nicht so recht zueinanderfinden. Vor allem Fahrzeuge, bei denen die Steckdose im hinteren Bereich der Karosserie sitzt, können beim Stromnachschub an der Straße Probleme haben: Das Kabel muss um das ganze Auto herumgezogen werden und wird dabei häufig gespannt. Nicht selten ragen Klappe und Kabel in die Straße hinein. Der ADAC hat nun die Position der Ladeklappe bei 235 Fahrzeugmodellen (157 davon aktuell noch neu verfügbar) betrachtet und sechs verschiedene Stellen gefunden, an denen die Hersteller die Steckdose angebracht haben.

Am häufigsten findet sich der Anschluss für das Ladekabel hinten auf der Beifahrerseite (86 Fahrzeuge, 37 %), gefolgt von der Fahrerseite hinten (65 Fahrzeuge, 28 %) und der Fahrerseite vorn (41 Fahrzeuge, 17 %). Sogenannte Nasenlader, die den Ladeanschluss mittig an der Front haben, landen mit neun Prozent aller untersuchten Modelle (20 Fahrzeuge) auf dem vierten Rang.

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Die Ladeklappe an der Beifahrerseite erweist sich in den meisten Fällen als praktisch. Vor allem beim Stromtanken im öffentlichen Raum, wenn die Parkplätze parallel zur Straße angeordnet sind, lässt sich das Kabel hier problemlos einstecken und ragt, anders als bei der Ladeklappe auf der Fahrerseite, nicht in die Straße hinein. Vor allem in schmalen Garagen, in denen eng an der Wand geparkt werden muss, kann der Zugang zum Anschluss allerdings etwas schwieriger sein; hier haben Fahrzeuge mit der Steckdose auf der Fahrerseite einen Vorteil.

Schnellladesäulen werden in der Regel quer zur Straße angefahren und sind häufig zwischen zwei Parkplätzen aufgestellt. Sie bieten optimale Anschlussmöglichkeiten für Fahrzeuge mit Stecker an der Front. Ist die Buchse seitlich am Auto angebracht, muss teilweise rangiert und eventuell rückwärts eingeparkt werden. Je nach verfügbarem Parkplatz kann es dazu kommen, dass das schwere Gleichstrom-Ladekabel gespannt eingesteckt werden muss oder zu kurz ist.

Ladekabel lieber länger nehmen

Der ADAC rät E-Auto-Interessenten, die Ladeklappenposition bei der Kaufentscheidung nicht außer Acht zu lassen. Vor allem, wenn noch keine Wallbox vorhanden ist, sollte vor dem Kauf geprüft werden, wo sich die Ladestation am heimischen Stellplatz gut positionieren lässt. Grundsätzlich sollten mit Blick auf zukünftig angeschaffte Fahrzeuge Wallboxen so installiert werden, dass im Idealfall möglichst viele unterschiedliche Ladeklappenpositionen bequem erreicht werden können.

Wer vorwiegend innerstädtisch an öffentlichen Ladesäulen lädt, sollte eher zu einem Fahrzeug mit Stromanschluss an der Beifahrerseite greifen. Unabhängig davon sollten Kunden beim Kauf eines Ladekabels lieber gleich ein längeres nehmen. Der Automobilclub empfiehlt sieben bis acht Meter.

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