Abgas und Diagnose Partikelzählung auch für Euro-5/V?

Von Steffen Dominsky 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Seit bald zwei Jahren gibt es hierzulande die „PN-Messung“ – bislang nur für Euro-6/VI-Diesel. „Das könnte sich bald ändern“, erklärte Harald Hahn vom ASA-Verband im Rahmen eines Pressegesprächs. Außerdem, so Hahn, müssen OEMs in Sachen Security-Gateway nun zurückrudern.

Seit 1.7.2023 werden in Deutschland Euro-6/VI-Diesel mittels Partikelzählung geprüft. Künftig könnten auch Euro-5b-Fahrzeuge damit im Rahmen der HU/AU geprüft werden müssen.(Bild:  picture alliance/dpa)
Seit 1.7.2023 werden in Deutschland Euro-6/VI-Diesel mittels Partikelzählung geprüft. Künftig könnten auch Euro-5b-Fahrzeuge damit im Rahmen der HU/AU geprüft werden müssen.
(Bild: picture alliance/dpa)

Schlechte Nachrichten hatte der Bundesverband der Hersteller und Importeure von Automobil-Service-Ausrüstungen (ASA) im Rahmen seines diesjährigen Pressegesprächs zu vermelden. Obwohl es in den allermeisten Werkstätten brummt, würden diese nicht in (notwendiges) Equipment investieren, so ASA-Präsident Frank Beaujean. Einzige Ausnahme dieser „Regel“ seien die Produktgruppen „Klimaservice“ und „Diagnose“.

Harald Hahn, Leiter des ASA-Fachbereichs „Abgas/Diagnose“, hatte mit Blick aufs Thema Abgas dennoch potentiell gute Nachrichten für die Branche – auch wenn die Verkäufe an Partikelzählern nach dem absoluten Peak in 2022/23, aktuell nahe Null liegen. Zum einen habe sich die „PN-Messung“ mittlerweile etabliert und funktioniere in der Praxis problemlos. „Sowohl die Messmethode als auch der veranschlagte Grenzwert haben sich bewährt“, so Hahn. Gleiches gelte für die Rekalibrierung der Geräte im Feld.