Mercedes-Händlerverband Peter Ritter bleibt „erster Mann“ im VMB

Von Yvonne Simon 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Seine Mercedes-Handelsgruppe, die Torpedo-Gruppe, hat Peter Ritter verkauft. Im Verband der Mercedes-Vertreter wurde er nun vom Präsidenten zum Ehrenpräsidenten und bleibt dennoch „erster Mann“ im VMB.

Peter Ritter ist künftig Ehrenpräsident des VMB.(Bild:  Torpedo-Gruppe)
Peter Ritter ist künftig Ehrenpräsident des VMB.
(Bild: Torpedo-Gruppe)

Peter Ritter behält die führende Rolle im Verband der Mercedes-Vertreter (VMB) auch nach dem Verkauf seiner eigenen Autohausgruppe, der Torpedo-Gruppe, an die schwedische Hedin Mobility Group. Auf der Mitgliederversammlung des Verbands, die am 7. und 8. November in Oberursel stattfand, trat Ritter zwar von seinem Amt als Präsident zurück, wurde vom Vertreterausschuss allerdings zum Ehrenpräsidenten berufen.

Als erster und zweiter Vorstand rücken Steffen Riess und Anton Kilger nach. Der erste Vorstand könne dem Ehrenpräsidenten Befugnisse für die Außenvertretung des Vereins erteilen. Das sei auch erfolgt, was Ritter weiterhin zum „ersten Mann im VMB“ mache, wie der Verband auf Nachfrage erklärt.

Die VMB-Mitglieder erschienen mit 99 Prozent Anwesenheit nahezu vollständig in der Stadt bei Frankfurt. Seitens Mercedes-Benz stellten sich zahlreiche Manager der Diskussion, darunter Vertriebschef Jörg Heinermann, Achim Sauer (Leiter Vertriebsnetze), Carsten Dippelt (Leitung Vertrieb Neufahrzeuge und Marketing), Tilo Bigalke (Leiter Vertrieb Service) und David Perdomo (Leiter Vertrieb Mercedes-Benz Vans Europa). Für Smart nahm Deutschlandchef Wolfgang Ufer an der Tagung teil, Daimler Truck war unter anderem durch Jean-Marc Diss (Leiter Region Europa Mercedes-Benz Trucks) und Joachim Schlereth (Leiter Vertrieb und Services Lkw Mercedes-Benz und Fuso Deutschland) vertreten, Mercedes-Benz Financial Services durch Thomas Mann (CEO Mercedes-Benz Leasing Deutschland), Tobias Stecker (Leiter Produktmanagement Pkw) und Stefan Sonntag (CEO Mercedes-Benz Automotive Mobility GmbH).

Vertrieb der Zukunft gestartet

Mercedes hatte Anfang Juni das Vertriebsmodell vom unechten auf ein echtes Agenturmodell umgestellt. Aus Händlerkreisen ist zu hören, dass die Umstellung gut lief, es aber zu früh für ein Fazit sei. Die Autohäuser arbeiteten zuletzt noch Auftragsbestände aus dem alten Vertriebsmodell ab. Hinzu kommen besondere Rahmenbedingungen wie Inflation, hohe Zinsen und Kaufzurückhaltung, die einen Vergleich erschweren. Wirklich spannend dürfte es im kommenden Jahr werden, wenn das Modell voll greift und der Handel preislich nicht mehr selbst auf die Marktentwicklungen reagieren kann.

Zudem hatte Mercedes anders als zunächst geplant nicht mit dem Start der echten Agentur die Aufgaben der Disposition übernommen. Der Roll-out des dafür nötigen IT-Systems ist Händlerkreisen zufolge im zweiten Halbjahr 2024 geplant.

(ID:49790697)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung