Agenturmodell bei Mercedes-Benz
Disposition bleibt zunächst beim Handel
Anbieter zum Thema
Ende Mai startet bei Mercedes-Benz das echte Agenturmodell. Ursprünglich sollten den Händlern in dem Zuge die Dispositionsaufgaben abgenommen werden. Doch daraus wird erst mal nichts. Die Reaktionen im Handel sind gemischt.
Mercedes-Benz stellt Ende Mai vom unechten auf das echte Agenturmodell um. Für die Händler läuft die Umstellung aber anders, als ursprünglich erwartet: Die Aufgaben der Disposition bleiben bei den Autohäusern und werden zunächst nicht vom Hersteller übernommen. Das erfuhr »kfz-betrieb« aus Händlerkreisen.
Ursprünglich habe Mercedes geplant, die beiden IT-Systeme „GO“ für Pkw und „Afab“ für Transporter durch das System „VerSO“ zu ersetzen, heißt es aus den Betrieben. Über die beiden Systeme geben Händler Fahrzeug-Bestellungen in den Werken auf. Der Roll-out des neuen Systems sei aber verschoben worden. Als Überbrückung sollen die Händler eine Zusatzprovision erhalten. Der Handel soll davon bereits Anfang des Jahres erfahren haben.
-
4 Wochen kostenlos testen
-
Danach 17,90 € / Monat
-
Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen