Agenturmodell bei Mercedes-Benz Disposition bleibt zunächst beim Handel

Von Yvonne Simon 2 min Lesedauer

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Ende Mai startet bei Mercedes-Benz das echte Agenturmodell. Ursprünglich sollten den Händlern in dem Zuge die Dispositionsaufgaben abgenommen werden. Doch daraus wird erst mal nichts. Die Reaktionen im Handel sind gemischt.

Mercedes-Benz steht unmittelbar vor der Umstellung auf das echte Agenturmodell.(Bild:  Daimler)
Mercedes-Benz steht unmittelbar vor der Umstellung auf das echte Agenturmodell.
(Bild: Daimler)

Mercedes-Benz stellt Ende Mai vom unechten auf das echte Agenturmodell um. Für die Händler läuft die Umstellung aber anders, als ursprünglich erwartet: Die Aufgaben der Disposition bleiben bei den Autohäusern und werden zunächst nicht vom Hersteller übernommen. Das erfuhr »kfz-betrieb« aus Händlerkreisen.

Ursprünglich habe Mercedes geplant, die beiden IT-Systeme „GO“ für Pkw und „Afab“ für Transporter durch das System „VerSO“ zu ersetzen, heißt es aus den Betrieben. Über die beiden Systeme geben Händler Fahrzeug-Bestellungen in den Werken auf. Der Roll-out des neuen Systems sei aber verschoben worden. Als Überbrückung sollen die Händler eine Zusatzprovision erhalten. Der Handel soll davon bereits Anfang des Jahres erfahren haben.