Peugeot 3008: Vom Crossover zum SUV

Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Wehner

Mit der Neuauflage des 3008 verändert Peugeot das Konzept des multifunktionalen Crossovers und verpasst dem Neuling eine veritable SUV-Optik. Allradantrieb ist allerdings nicht vorgesehen.

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Der Peugeot 3008 zeigt, wohin die Reise der Franzosen optisch künftig geht.
Der Peugeot 3008 zeigt, wohin die Reise der Franzosen optisch künftig geht.
(Foto: Peugeot)

Der erste Anblick ist eine Überraschung: Nicht dass Peugeot für langweiliges Design bekannt wäre, aber dieses neue, französische SUV ist ein richtig cooles Statement zur künftigen Ausrichtung der Peugeot-Formensprache. Einen Allradantrieb wird es für den 3008 allerdings nicht geben. Über Preise ist noch nichts bekannt, sie dürften aber bei rund 25.000 Euro starten.

An den Modellschriftzug an der Heckklappe dieses kantig gestylten Allrounders muss man sich noch gewöhnen – ja, aber wir sprechen tatsächlich vom 3008, dem bisher kaum zu definierenden Crossover. Damit soll jetzt Schluss sein. Zumal das SUV-Geschäft ja immer noch brummt und Marktanalysten zufolge auch noch lange brummen wird. Dabei kommt der künftige 3008 mit rund 1,62 Metern Höhe nicht hochbeiniger daher als der Vorgänger. Rund 8 Zentimeter länger ist er allerdings geworden, was ihn gestreckter und weniger pummelig erscheinen lässt.

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Schön auch, dass der Innenraum halten kann, was die Außenhaut verspricht. Für eine bestimmte Ausstattungslinie haben sich die Innenarchitekten sogar etwas Unkonventionelles einfallen lassen und als Dekor eine Art Fleece installiert. In diesem Fall gibt es auch Sessel im gleichen Stoff, was dem Interieur eine stylische Note verleiht.

Als Kontrastprogramm zu den retroangehauchten Stühlen sind die Instrumente erstmals bei Peugeot volldigital. Zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten erlauben dem Fahrer, sein individuelles Informationsbedürfnis auszuleben. Auch die elektronische Straßenkarte wandert neuerdings (wenn er will) direkt vor die Augen des Betrachters, ohne dass er den Blick von der Fahrbahn nehmen muss. Das Navi kommt jetzt von Tom Tom und nicht mehr von Magnetti Marelli, sicher kein Nachteil.

Passend zum Wohnraum gibt es einen futuristisch anmutenden Wählhebel, sofern man in einer Automatik-Version sitzt. Am Konzept mit dem kleinen Lenkrad hält Peugeot nach wie vor fest: Der Kranz ist jetzt sogar noch ein bisschen flacher als bei 2008 und 308, was die Sicht auf die den Tacho verbessert.

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