Peugeot macht den Mechaniker zum Kameramann
Bei der Löwenmarke erhält der Peugeot-Kunde auf Wunsch statt eines Anrufes künftig ein Erklärvideo über die anstehenden Reparaturen an seinem Fahrzeug.
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Auch Peugeot führt in seinen Werkstätten jetzt den Videobeweis ein. Beim sogenannten „Videocheck“ soll der Mechaniker entdeckte Mängel filmen und den Reparaturbedarf erläutern, teilte der französische Hersteller am Mittwoch mit. Die Videodokumentation soll in den Werkstätten zunächst in der Direktannahme Anwendung finden. Kann der Kunde nicht direkt dabei sein, erhält er – wenn er das wünscht – per SMS oder E-Mail einen Link zum Video sowie einen Kostenvoranschlag für die Reparatur.
Das System könne laut Peugeot auch zur „digitalen Auftragserweiterung“ genutzt werden. Sollte nach der Fahrzeugannahme zusätzliche Reparaturarbeiten nötig sein, erhält der Kunde erneut ein Video. Auf Basis des Mitschnitts soll er dann entscheiden, ob der Mechaniker die Reparatur durchführen darf. Laut der Löwenmarke habe er so „die volle Kontrolle über alle Arbeiten am Auto“ und spare sich durch diesen Kommunikationsweg eventuell zusätzliche Besuche im Betrieb.
Ford führt den Videobeweis ein
Nahezu identische Anwendungen sind bereits seit längerem bei einigen Herstellern wie VW, Mercedes oder Ford in die Direktannahme implementiert.
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