Gebrauchtwagen Pkw-Umschreibungen legen Schritt für Schritt zu

Von Andreas Grimm 1 min Lesedauer

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Der Gebraucht-Pkw-Markt hat sich im Jahresverlauf 2023 etwas erholt und war im März den dritten Monat in Folge im Plus. Von einer echten Entspannung ist die Branche allerdings noch entfernt.

Die Pkw-Umschreibungen haben im ersten Quartal 2023 leicht zugelegt.(Bild:  Grimm – »kfz-betrieb«)
Die Pkw-Umschreibungen haben im ersten Quartal 2023 leicht zugelegt.
(Bild: Grimm – »kfz-betrieb«)

Der Gebrauchtwagenmarkt hat sich im März etwas erholt. Wie aus den Daten des Kraftfahrt-Bundesamts hervorgeht, wechselten im dritten Monat des Jahres 560.404 Pkw den Halter. Das waren 5,0 Prozent mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Bereits in den beiden Vormonaten war die Zahl der Pkw-Besitzumschreibungen jeweils leicht gestiegen.

Damit stabilisiert sich die Situation auf dem Gebrauchtwagenmarkt auf niedrigem Niveau. Im ersten Quartal wurden insgesamt 1,51 Millionen Pkw umgemeldet. Das waren 2,4 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Allerdings war der Markt damals schon deutlich im Abschwung. Das erste Quartal 2022 endete mit einem Minus von 7 Prozent. Verglichen mit der Vor-Corona-Zeit fehlen dem Markt in den ersten drei Monaten damit noch immer etwa 250.000 Einheiten.

Verhalten positiv äußerte sich der ZDK. „Das Gebrauchtwagengeschäft zeigte im März erste Anzeichen einer Frühjahrsbelebung“, heißt es in einer Mitteilung des Verbands. Allerdings wird sich das Problem knapper Ware angesichts der zwar steigenden, aber nicht übermäßig hohen Neuzulassungen nur langsam verbessern. Beim Blick auf ihre Marktdaten äußern sich die beiden großen Gebrauchtwagen-Plattformen Autoscout 24 und Mobile.de ebenfalls nur verhalten positiv hinsichtlich einer Normalisierung des Marktes. Eine echte Trendumkehr will etwa Stefan Schneck, Vertriebschef Deutschland bei Autoscout 24, noch nicht erkennen.

In den anderen Fahrzeugklassen jenseits der Pkw ergibt sich für den März ein differenziertes Bild. Einerseits stiegen die Lkw-Umschreibungen um 4,8 Prozent im März (+2,7 Prozent im Quartal), wobei hier auch der Neufahrzeugmarkt intakt scheint. Andererseits sanken die Omnibus-Zulassungen im März (–21,5 %) ebenso wie im Quartal (–11,8 %). Und bei den Zugmaschinen ging es ebenfalls kontinuierlich bergab (–10,0 %/–8,9 %).

Bei den Krafträdern ging im März ebenfalls wenig (–22,2 %). Neben dem statistischen Basiseffekt – der höheren Nachfrage in Pandemiezeiten – könnte sich hier das kühle und teils nasse Wetter ebenfalls niedergeschlagen haben. Allerdings sind die Krad-Umschreibungen auch im Gesamtquartal deutlich in den Keller gegangen (–14,5 %).

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