Porsche beruft neue Niederlassungs-Chefs
Wechsel an der Spitze mehrerer herstellereigener Betriebe: Die Vertriebsstandorte Stuttgart, Leipzig und Berlin der Sportwagenmarke stehen fortan unter neuer Führung.
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Porsche hat neue Geschäftsführer für verschiedene herstellereigene Handelsstandorte in Deutschland benannt. Betroffen sind die Niederlassungen Stuttgart, Leipzig und Berlin, wie die das Unternehmen am Montag mitteilte. Teils handelt es sich bei den Personalien um komplette Neubesetzungen, teils wechseln die Manager innerhalb der Vertriebsorganisation die Standorte.
Geschäftsführer des Niederlassungsbetriebs Stuttgart-Flughafen wird zum 1. September Markus Neu. Neu verantwortet bisher die Geschäfte der Niederlassung Leipzig. Porsche Deutschland übernimmt zum 1. September den Standort Stuttgart-Flughafen von der Fellbacher Hahn-Gruppe.
Die Hahn-Gruppe kaufte Ende vergangenen Jahres das Porsche-Zentrum Pforzheim von der Rösch-Gruppe. Derzeit baut Hahn außerdem am Standort Böblingen ein neues Porsche-Zentrum.
Die Niederlassung Leipzig steht ab September unter Führung von Lars Krumbholz. Krumbholz kehrt damit nach Leipzig zurück. Zuletzt war er als Verkaufsleiter für Daimler in den Regionen Hamburg, Bremen und Lübeck aktiv. Zuvor war er jahrelang Verkäufer und Verkaufsleiter Pkw für die Marke mit dem Stern in der Region Leipzig gewesen.
Am Standort Berlin ist Tobias Roch seit dem 1. August neuer Geschäftsführer des Niederlassungsbetriebs Berlin-Potsdam. Zuvor war Roch schon Leiter des Standorts. In Zusammenhang mit der Berufung Rochs zum Geschäftsführer benannte Porsche Patrick Henkel, Geschäftsführer des Porsche-Zentrums Berlin, zum Vorsitzenden der Geschäftsführung der Berliner Niederlassungsbetriebe.
Porsche unterhält derzeit bundesweit sechs Niederlassungsbetriebe. Mit der Übernahme von Stuttgart-Flughafen wächst das Netz zum September auf sieben herstellereigene Standorte. Im kommenden Frühjahr wird Porsche zudem einen weiteren Standort in Berlin eröffnen. Insgesamt gibt es in Deutschland derzeit 86 Porsche-Zentren, von denen bislang 80 private Handelspartner betreiben.
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