Porsche will trotz Corona zweistellige Rendite schaffen

Von Andreas Wehner

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Dass der Sportwagenbauer sein strategisches Ziel einer operativen Rendite von 15 Prozent in diesem Jahr nicht erreichen wird, ist schon länger klar. Zweistellig soll die für Porsche wichtige Kennzahl laut Finanzchef Lutz Meschke aber werden.

(Bild:  Achter/»kfz-betrieb«)
(Bild: Achter/»kfz-betrieb«)

Zwar hat sich Porsche im Corona-Jahr von seinem strategischen Ziel einer operativen Umsatzrendite von 15 Prozent verabschiedet. „Wir geben aber alles, um auch in 2020 eine zweistellige operative Umsatzrendite zu erreichen“, sagte Finanzvorstand Lutz Meschke am Freitag bei der Vorlage der Bilanz für das zweite Quartal.

Im ersten Halbjahr lag diese für Porsche wichtige Kennzahl bei 9,9 Prozent. Der Sportwagenbauer war im Branchenvergleich relativ glimpflich durch die Krise gekommen. Der Umsatz lag in den ersten sechs Monaten mit 12,42 Milliarden Euro 7,3 Prozent unter dem Vergleichswert aus dem Vorjahr. Das operative Ergebnis ging um 26,3 Prozent auf 1,23 Milliarden Euro zurück.

Für eine konkrete Prognose zum Verlauf des Gesamtjahres sei es noch zu früh. Porsche sei jedoch optimistisch, die Dellen von März, April und Mai teilweise kompensieren zu können. „Das gilt natürlich nur, wenn es keine weiteren Rückschläge durch das Corona-Virus gibt“, sagte Meschke.

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