Probleme mit dem Getriebe?
Häufig lassen sich Schaltschwierigkeiten und Geräusche an Schalt- und Automatikgetrieben bzw. Achsantrieben durch einen Ölwechsel beheben. Zudem bietet dieser den Werkstätten zusätzliches Umsatzpotenzial.
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„Geteiltes Leid ist halbes Leid“, sagt der Volksmund – und das stimmt! Denn aus dieser Weisheit folgt: Beklagt jemand ein Problem – z. B. der Halter eines Autos dessen nicht funktionierende Technik – und teilt dies einem anderen mit – z. B. seiner Werkstatt – so ist er der Lösung seines Anliegens schon ein gutes Stück näher. Schließlich heißt es in den meisten Fällen in Autohaus und Werkstatt: „Hier werden Sie geholfen.“
Soweit die Theorie. Die Praxis ist wie so oft eine andere. Denn reklamierte ein Kunde den Schalt- oder Geräuschkomfort seines Getriebes – egal ob Schalter oder Automatik – bzw. Achsantriebs, ließ der Kfz-Betrieb ihn bisher oft im Regen stehen. Der Grund hierfür liegt auf der Hand: Immer mehr Hersteller rüsten ihre Modelle ab Werk mit einem „Fill-for-life“ aus – einer lebenslangen Getriebeölbefüllung, die keines Wechsels bedarf.
Nicht wenige Werkstätten folgern daraus, dass das Getriebeöl keinesfalls getauscht werden muss, auch dann nicht, wenn der Kunde besagte Probleme reklamiert. Doch diese Schlussfolgerung ist falsch. Sie ist genauso falsch wie der Hinweis einiger Automobilhersteller, eine Klimaanlage sei heutzutage völlig wartungsfrei.
Know-how aus dem OEM-Geschäft
Speziell Halter älterer Fahrzeuge bzw. von Fahrzeugen mit hohen Kilometerleistungen kennen das Problem: Es ist kalt und die Schaltung des Autos funktioniert nicht wirklich reibungslos. Nur mit erhöhtem Kraftaufwand bringt man den Schalthebel dahin, wo er zum Anfahren hingehört – in die Ebene das ersten Gangs. Auch Automatikgetriebe glänzen mit fortschreitender Laufleistung oftmals mit ruppigem Schaltverhalten.
„Das muss nicht sein“, sagt Markus Garb. Garb ist verantwortlicher Produktmanager bei Fuchs, dem größten unabhängigen Schmierstoffhersteller der Welt. Garb weiß, wovon er spricht, denn als wichtiger Schmierstoff-Entwicklungspartner der deutschen Automobilindustrie kennt das Mannheimer Unternehmen die Anforderungen der Hersteller und die Leistungsfähigkeit der Schmierstoffe. Zudem weiß es, wohin die Reise künftig geht: „Wir entwickeln heute die Schmierstoffe, die in drei bis vier Jahren in Serie gehen“, beschreibt Garb das Fuchs‘sche Know-how.
Das Wissen aus zahlreichen OEM-Partnerschaften lässt das Unternehmen auch in die Entwicklung seiner Serviceprodukte einfließen. Hier allerdings unter der Vorgabe, nicht nur Höchstleistungen für einen Hersteller zu bieten, sondern einen praxistauglichen Kompromiss zu bieten, der mehrere Herstelleranforderungen abdeckt.
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