Die großen Autohändler 2022 Procar sieht Unternehmenskultur als Vorteil

Von Karin Bayha

Anbieter zum Thema

Procar Automobile fokussiert sich in den aktuell herausfordernden Zeiten auf die Unternehmenskultur. Zentrale Anliegen sind dabei die Themen Personalentwicklung und Ausbildung.

Am Procar-Standort Köln West wurde schon früh die neue BMW-CI umgesetzt.
Am Procar-Standort Köln West wurde schon früh die neue BMW-CI umgesetzt.
(Bild: Martin Scherag)

Die Veränderungen auf der Welt zwingen Unternehmen dazu, sich ständig an andere Rahmenbedingungen anzupassen. Hinzu kommen mehr als zwei Jahre Pandemie – das verlangt auch Kfz-Betrieben und ihren Mitarbeitern viel ab. Die BMW-Handelsgruppe Procar Automobile mit Sitz in Velbert hat sich deshalb im Jahr 2022 noch einmal besonders auf ihre Unternehmenskultur konzentriert. Ein wesentlicher Punkt war in diesem Zusammenhang, die Aus- und Weiterbildungskonzepte im Unternehmen weiterzuentwickeln. Denn die Qualifizierung von Mitarbeitern ist für die Autohausgruppe ein entscheidender Schlüssel, um Personal langfristig an das Unternehmen zu binden, sich vom Wettbewerb abzuheben und nicht zuletzt dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Insbesondere den Führungskräften komme in diesen Zeiten eine entscheidende Rolle zu, kommentiert Personalleiter Robert Grgic. Denn es sei ihre Aufgabe, die Unternehmenskultur zu vermitteln: „Führung bedeutet auch Beziehungsarbeit; also nah dran zu sein an den Menschen, sie abzuholen und einzubinden. Diese Kultur bestimmt maßgeblich den Wirkungsgrad mit, also die Frage, welcher Teil der aufgewendeten und bezahlten Arbeitszeit in Wertschöpfung umgesetzt wird und welcher Teil quasi als nutzlose Abwärme durch den Kamin geht. Diese Reibungsverluste schlagen sich dann unnötigerweise eins zu eins in Kostennachteilen nieder.“