Markteinführung im Oktober 2024 Produktionsstart für den neuen BMW 1er

Von Silvia Lulei 2 min Lesedauer

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Der erste BMW 1er der vierten Modellgeneration lief in Leipzig vom Band. Die BMW Group rechnet mit einer hohen Nachfrage ab Oktober und hat die Produktionskapazitäten erhöht.

Die Produktion des neuen BMW 1er (hier ein M135 xDrive in Thundernight Metallic) im BMW Group Werk Leipzig ist angelaufen.(Bild:  BMW Group PressClub Deutschland)
Die Produktion des neuen BMW 1er (hier ein M135 xDrive in Thundernight Metallic) im BMW Group Werk Leipzig ist angelaufen.
(Bild: BMW Group PressClub Deutschland)

Ein BMW 120 in der Farbe Alpinweiß ist der erste BMW 1er der vierten Modellgeneration, der im BMW-Group-Werk Leipzig das Vorgängermodell ablöst und für einen Kunden im deutschen Markt vom Band läuft. Das Kompaktmodell der BMW Group wird exklusiv im sächsischen Werk gebaut. Bis zu 500 Einheiten am Tag können gefertigt werden. Zusammen mit dem BMW 2er Gran Coupé, dem BMW 2er Active Tourer und dem Mini Countryman produziert das Werk Leipzig bis zu 1.300 Fahrzeuge am Tag. Markteinführung des BMW 1er ist im Oktober 2024.

Das Leipziger Werk startete 2007 mit der Produktion des BMW 1er Dreitürers. Insgesamt mehr als 1,3 Millionen BMW 1er in verschiedenen Modellvarianten wurden seitdem dort gebaut. Von der dritten Generation wurden bis Ende Juni 2024 knapp 443.000 Fahrzeuge ausgeliefert. „Der neue BMW 1er wird weiter entscheidend zu einer konstant hohen Auslastung unseres Werks beitragen“, ist Werkleiterin Petra Peterhänsel überzeugt.

Werksausbau für höheres Produktionsvolumen

Mit dem konsequenten Ausbau des Werks seit 2018 kann das BMW Group Werk Leipzig nun bis zu 350.000 Einheiten pro Jahr bauen – 100.000 Einheiten mehr als bisher. Derzeit fertigt das Leipziger Werk vier Modelle, drei Antriebsarten und zwei Marken – alles auf einer Produktionslinie. Seit November 2023 sorgt auch der Mini Countryman für mehr Volumen. In diesem Jahr steigert sich dessen Produktion auf knapp 500 Einheiten am Tag, zusätzlich zu rund 800 BMW-Automobilen. Mit dem höheren Produktionsvolumen ist die Sicherung von Arbeitsplätzen und ein Zuwachs von bis zu 900 Mitarbeitenden allein in der Fahrzeugproduktion verbunden. Bis Ende 2024 werden rund 7.000 BMW-Mitarbeiter im Leipziger Werk beschäftigt sein.

Dynamisches Design und neues Antriebsportfolio

Der neue BMW 1er soll mit seinem dynamischen Design, einem erneuerten Antriebsportfolio und umfangreich weiterentwickelter Fahrwerkstechnik sein Profil als sportlichstes Fahrzeug im Wettbewerbsumfeld schärfen. Mit einer flachen und im Vergleich zum Vorgänger deutlich tiefer zur Fahrbahn geneigten Frontpartie soll er mehr denn je seinen auf sportliche Fahrfreude ausgerichteten Charakter signalisieren. Die breite, weit nach vorn ragende BMW-Niere weist in ihrem Inneren eine neue Struktur aus vertikal und diagonal verlaufenden Stäben auf. Die serienmäßigen LED-Scheinwerfer geben dem Modell ein markantes Gesicht.

Im Interieur wird der neue BMW 1er nun serienmäßig komplett lederfrei angeboten und hat mit dem BMW Curved Display ein neu gestaltetes Cockpit erhalten. Für noch mehr Dynamik im Erscheinungsbild sorgen das optionale M Sportpaket und die zur Markteinführung in Europa erhältliche Sonderausstattung M Sport Design.

BMW 1er erstmals mit Kontrastdach erhältlich

Für die Karosserielackierung des neuen BMW 1er stehen zwei Uni- und sieben Metallic-Farben zur Auswahl. Darüber hinaus werden vier BMW-Individual-Lackierungen sowie eine große Vielfalt an BMW-Individual-Sonderlackierungen angeboten. Als erstes Modell der Marke kann der neue BMW 1er optional eine Kontrastlackierung für das Dach in hochglänzendem Schwarz erhalten. Wie beim Mini Countryman wird zur Lackierung des Kontrastdachs im Leipziger Werk ein neues, ressourcenschonendes Verfahren angewendet, das sogenannte „oversprayfreie Lackieren“. Das Verfahren vermeidet überschüssigen Lacknebel (Overspray), der normalerweise beim Lackieren entsteht.

Der neue BMW 1er hat am 5. Oktober seine Markteinführung. Deutschland und Europa – insbesondere UK und Italien – zählten bisher zu den stärksten Absatzmärkten.

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