Range Extender: Reichweite im Rucksack
Das Prinzip klingt verlockend: Ein kleiner Verbrennungsmotor samt Generator produziert Strom und verhilft Elektroautos zu mehr Reichweite. Doch auch die Nachteile wiegen schwer.
Anbieter zum Thema

Die verrückteste Idee in Sachen Range Extender hatte vor ein paar Jahren Jaguar: In der Sportwagenstudie CX-75 von 2010 sollten zwei kleine Gasturbinen bei leerer Batterie neuen Strom erzeugen. Weder dieser wahnwitzige Antrieb noch das ganze Auto schaffte es jemals bis in die Serie, doch die Idee des Reichweitenverlängerers für Elektroautos hat sich mittlerweile etabliert. Das erste Serienmodell mit dieser Technik ist der BMW i3.
Mit ihrer speziellen Betriebsstrategie unterscheiden sich Range-Extender-Motoren deutlich von herkömmlichen Fahrzeugantrieben, weswegen sie in der Konstruktion eigene Anforderungen stellen. Da wäre zum einen der diskontinuierliche Betrieb: Das Powerpack ist nur ein Notbehelf, schließlich soll der Fahrer ja möglichst ausschließlich mit elektrischer Energie unterwegs sein. Im Idealfall würde er also nie anspringen – doch ist das gut für einen Motor?
Voller Zugriff mit dem
Monatsabo Digital
-
Alle
Artikel
Inkl. werbefreies Lesen und jetzt NEU: Vorlese-Funktion
-
E-Paper-Archiv
Alle Ausgaben von 2004 bis heute
-
Nach dem Probezeitraum 16,90 € / Monat
Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen
Weitere Angebote erkunden