Renault-Rückruf Erhöhte Verletzungsgefahr

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Die automatische Sitzverstellung im Austral und Espace könnte hinten sitzenden Personen zu wenig Beinfreiheit lassen. Fast 28.000 Fahrzeuge benötigen deshalb ein Softwareupdate.

Auch das junge Kompakt-SUV Austral ist von der aktuellen Renault-Aktion betroffen.(Bild:  Renault)
Auch das junge Kompakt-SUV Austral ist von der aktuellen Renault-Aktion betroffen.
(Bild: Renault)

Renault hat eine Rückrufaktion für rund 28.000 Einheiten des Austral und Espace gestartet. Etwa 3.300 Einheiten davon befinden sich laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Deutschland. Grund für die Maßnahme ist der Behörde zufolge eine erhöhte Verletzungsgefahr für Passagiere im Fond des Fahrzeugs bei aktivierter „Easy-Access“-Funktion.

Dieses Komfortfeature für die elektrischen Vordersitze soll den Einstieg erleichtern, indem der Sitz beim Öffnen der Tür automatisch nach hinten fährt. Eine Aktualisierung der Konfigurationsdatei der hierfür zuständigen Steuergeräte soll künftig dafür sorgen, dass hierbei für hinten sitzende Personen genug Beinfreiheit im Fußraum bleibt.

Laut einem Renault-Sprecher umfasst der Rückruf mit dem internen Aktionscode „0E9W“ SUVs, die im spanischen Werk Palencia vom Band liefen. Das KBA nennt die Baujahre 2022 und 2023 als betroffen. In einer anderen Behördenmeldung ist vom Bauzeitraum 21.4.2022 bis 28.11.2023 (Austral) bzw. 10.3. bis 28.11.2023 (Espace) die Rede.

Fragen hierzu beantwortet die Hersteller-Hotline unter der Rufnummer 0221 - 65 008 500.

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