Paris und Genf Renault bekennt sich zu Automessen

Von Yvonne Simon 1 min Lesedauer

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Automessen waren zuletzt bei vielen Herstellern out. Nicht bei Renault: Der Konzern möchte in den Regionen, in denen er präsent ist, an allen wichtigen Automessen teilnehmen. Das sind zunächst der Genfer und der Pariser Autosalon.

Renault präsentierte sich im September in München auf der IAA Mobility.(Bild:  Simon – VCG)
Renault präsentierte sich im September in München auf der IAA Mobility.
(Bild: Simon – VCG)

Renault präsentiert sich im kommenden Jahr auf dem Genfer und dem Pariser Autosalon. Außerdem möchte der Hersteller „an allen wichtigen Automobilmessen in den Regionen, in denen er präsent ist“ teilnehmen, wie er in einer Pressemeldung bekannt gab.

Der Hersteller betrachtet Automobilausstellungen der Mitteilung zufolge als „Schaufenster der großen Fortschritte, die den Wandel der Mobilität begleiten“ und als „Ort, an dem Hersteller und Besucher ihre Leidenschaft für Automobile teilen können“. Renault sieht seine Mission darin, mit der Messepräsenz zum Ansehen der europäischen Industrie beizutragen und „in der Öffentlichkeit die Begeisterung für das Automobil“ zu erhalten. In Paris schlägt der Konzern daher mit all seinen Marken auf – Renault, Dacia, Alpine und Mobilize.

Messen mit Herstellerschwund

Renault hatte auch zuletzt den Messen die Treue gehalten – im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern. Die Franzosen zeigten sich zuletzt im September auf der IAA, die erfolgreich für den Hersteller gelaufen sei, heißt es in der Mitteilung. Dabei war die Liste der Absagen lang: Unter anderem fehlten in München Hyundai, Kia, General Motors, Mazda, Honda, Suzuki, Jaguar und Land Rover sowie die Stellantis-Marken mit Ausnahme von Opel.

Auch beim letzten Genfer Autosalon 2019 verzichteten viele Hersteller auf eine Präsenz. Wegen der Corona-Pandemie wurde die Messe in den vergangenen Jahren ohnehin abgesagt. Und die alle zwei Jahre stattfindende Mondial de l'Auto in Paris hatte ebenso an Glanz verloren. „Nichts zu sehen an der Seine“, titelte »kfz-betrieb« im Oktober 2022. Nicht einmal die französischen Autokonzerne waren mit allen Marken vor Ort: Citroën fehlte. Deutsche, japanische und koreanische Hersteller blieben der Messe komplett fern.

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