„Rent & Drive“ startet ab der IAA
Pünktlich zur IAA hat Renault Trucks zudem das neue Vermietkonzept „Rent & drive“ gestartet. Seit Ende Juli arbeitet das Unternehmen im Bereich der Vermietung mit der „Nutzlast – Die Lkw-Vermieter AG“ zusammen. Diese gehört zur Hiltl-Gruppe, dem größten Renault-Trucks-Händler in Deutschland.
An deren Hauptsitz in Altdorf bei Nürnberg bündelt Renault Trucks seit September seinen Miet-Pool. Dieser umfasst neben Standard- und Großvolumen-Sattelzugmaschinen sowie BDF-Standard und -Maxifahrgestellen auf Renault Magnum- und Renault Premium-Basis auch Komplett-Verteilerfahrzeuge der Midlum-Baureihe wahlweise mit Planen-, Koffer- oder Tiefkühlkofferaufbau. „Auch Komplett–Fahrzeugkombinationen mit Aufliegern sind im Angebot. Wir möchten kurzfristig eine Mietflotte von 500 Fahrzeugen aufbauen und damit unseren Kunden eine noch größere Flexibilität bieten, aber auch neue Kontakte generieren“, sagte Schall.
Kompetenzen im Bereich der alternativen Antriebe möchte Renault Trucks mit der Hybrid-Version des Premium Distribution beweisen: „Nach Testphasen bei Müllfahrzeugen im Großraum Lyon nutzt jetzt das Unternehmen Coca-Cola unsere Hybrid-Lkw in Belgien“, sagte Schall. Zudem übergab der Hersteller im Mai seinen ersten leichten Elektro-Lkw auf Renault Maxity-Basis an den französischen Getränkelieferant Tafanel.
Das Ziel lautet: Kraftstoff einsparen, CO2-Emissionen reduzieren
Der Haupt-Fokus liegt jedoch auch bei Renault Trucks auf sparsamen Dieselmotoren. Das Programm „Optifuel“ verspricht dabei eine Einsparung von bis zu 6,4 Prozent Kraftstoff. Um dies zu erreichen, setzt der Importeur auf Seiten der Technik auf neue sparsame Euro-5-Motoren ebenso wie auf den konsequenten Einsatz automatisierter Getriebe oder eine automatische Motorabschaltung beim Stillstand des Fahrzeugs. Servicedienstleitungen wie Fahrerschulungen und die Software Optifuel Infomax, um Fahrzeugdaten auszulesen und zu analysieren, runden das Programm ab. „Mit den nochmals umweltfreundlicheren EEV-Motoren erreichen wir schon heute bessere Abgaswerte als die geltende Euro-5-Norm verlangt. Wie die anderen Hersteller auch sind wir darüber hinaus auf dem Weg zu Euro 6“, erklärte Schall.
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