E-Mobilität Renault: Und noch ein Backenturbo

Quelle: sp-x

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Der originale R5 Turbo zählt zu den eindrucksvollsten Sportwagen, die der französische Autobauer bislang auf die Räder stellte. Bei seiner elektrischen Neuauflage will er der Ikone mit spezieller Drift-Technik gerecht werden.

Die Höchstgeschwindigkeit des R5 Turbo 3E gibt Renault mit 200 km/h an. (Bild:  Renault)
Die Höchstgeschwindigkeit des R5 Turbo 3E gibt Renault mit 200 km/h an.
(Bild: Renault)

Mit einer weiteren elektrischen Hommage feiert Renault den 50. Geburtstag des R5. Bereits im letzten Jahr hatte der Autobauer eine elektrische Neuinterpretation seines Kultmodells vorgestellt, die Elemente der Rennsportvariante R5 Turbo (1 und 2) aufgreift. Nun geben die Franzosen abermals einen Ausblick auf ein weitere mögliche elektrische Neuauflage des bekannten Klassikers. Die orientiert sich aber deutlich stärker am Sport-Original. Offenbar hat sich Renault hier von dem ebenfalls 2021 gezeigten Restomod Renault 5 Turbo 3 vierer US-Franzosen inspirieren lassen.

Darauf lässt auch durchaus die Modellbezeichnung schließen: R5 Turbo 3E. Die dicken Backen, die breiten Hüften mit den typischen Lufteinlässen und den großen Heckflügeln übernimmt die aktuelle Studie vom diesem bzw. dem ab 1980 gebauten Original. Ebenso die Motorhaube und die Türen. Innen finden sich karierte Sitze und ein klassisches Instrumentenlayout, allerdings nicht mehr analog, sondern als Digital-Bildschirm. Als weitere moderne Elemente gibt es eine Karosserie aus Kohlefaser, farbige LED-Streifen am Heck und Scheinwerfer aus LED-Modulen. Was wie ein Lufteinlass auf der Motorhaube aussieht, beherbergt in Wahrheit die Ladebuchse für die Traktionsbatterie des E-Antriebs.

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Bis zu 200 km/h schnell

An den Hinterrädern der Studie sitzen zwei zusammen 280 kW/380 PS starke E-Antriebe, die eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h ermöglichen und den gut vier Meter langen Kleinwagen in 3,5 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen. Für Fahrspaß sollen darüber hinaus ausgeprägte Drift-Fähigkeiten sorgen; das elektronisch gesteuerte Querfahren wird über einen aufrecht stehenden Handbremshebel eingeleitet und von einem 50 Grad großen Lenkeinschlag unterstützt.

Premiere feierte die Studie auf der Oldtimerschau „Chantilly Arts & Elégance Richard Mille“, bevor sie auch auf dem Pariser Salon (18. bis 23. Oktober) zu sehen ist. Eine zivilere Variante des eingangs erwähnten Backenturbos mit Elektroantrieb soll 2024 in Serie gehen. Eine eventuell mögliche Sportvariante könnte Elemente der Turbostudie tragen.

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