Auto-Check: Ford Bronco Revival eines Arbeitstiers

Von Julia Mauritz 2 min Lesedauer

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Ein robuster Geländewagen im Retrodesign – made in USA: Der Ford Bronco ist auf den deutschen Straßen ein echter Exot. Kein Wunder – schließlich wurde er vor allem für unwegsames Gelände konzipiert.

Der Ford Bronco ist eine echte Rarität auf den deutschen Sraßen.(Bild:  Dominsky – VCG)
Der Ford Bronco ist eine echte Rarität auf den deutschen Sraßen.
(Bild: Dominsky – VCG)

Ob Capri, Mustang oder Explorer: Ford liebt es, seine Markenikonen ins neue, elektrische Zeitalter zu überführen – mit ihren Namensgebern haben die E-Autos dann allerdings kaum noch etwas gemein. Bei seinem Geländewagenklassiker Bronco hat Ford eine Ausnahme gemacht: Der Neue hat immer noch die gleichen Gene wie der Ur-Bronco anno 1996, und es handelt sich um einen Verbrenner. 30 Jahre lang war das geländegängige Arbeitstier auf den Straßen unterwegs, bis Ford die Produktion der damals fünften Bronco-Generation im Jahr 1996 einstellte.

2021 wurde das kastige Modell schließlich in den USA wiederbelebt – im Retrodesign, aber mit zeitgemäßen Komfort- und Sicherheitsfeatures. In Deutschland ist der Geländewagen seit 2023 erhältlich. Echte Offroad-Fans dürften vom Bronco begeistert sein, da Geländewagen mit einem Leiterrahmen quasi eine ausgestorbene Spezies sind. Allerdings müssen sie dafür tief in die Tasche greifen: Die getestete Basisversion Bronco Outer Banks kostet stolze 74.500 Euro. Darüber rangiert die Variante Badlands, die noch mehr Offroad-Features bietet.