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Für ihre guten Leistungen werden die Mitarbeiter bei Riller & Schnauck belohnt. Qualifikation ist extrem wichtig: Im Durchschnitt ist jeder Technik-Mitarbeiter alle zwei Monate einen Tag auf Schulung. Wer seine individuellen Zielvereinbarungen übertrifft, erhält Prämien. Erfolgreiche Verkäufer bekommen ein Stück vom Kuchen ab, etwa pro Mitnahmeflasche Öl zwei Euro. Damit die Rückgabetermine eingehalten werden können, müssen natürlich auch die Ersatzteile rechtzeitig zur Stelle sein – in letzter Zeit bei der BMW Group keine Selbstverständlichkeit. Riller & Schnauck beschäftigt deshalb einen eigenen Teiledisponenten, der alle Quellen in der BMW-Welt anzapft. Von ausufernder Bevorratung hält Kai-Uwe Wunder nämlich nichts: „Wir haben kein Teilelager, sondern einen Teilevertrieb“, betont der 37-jährige Dresdener, der seit Anfang 2012 Aftersales-Chef bei dem Berliner Betrieb ist.
Die Standorte in Berlin und Teltow sind vernetzt
In der Steglitzer Werkstatt werden ausschließlich Mechanik- und Elektronikreparaturen durchgeführt. Die Standorte von Riller & Schnauck sind vernetzt und tauschen Kundenautos und Mechaniker je nach Bedarf aus. Karosserie- und Lackarbeiten etwa erledigt die Filiale in Teltow. Um die Auslastung sicherzustellen, spielen die Hauptstädter gekonnt auf der Klaviatur des Servicemarketings.
Neben den üblichen jahreszeitlichen oder anlassbezogenen Aktionen (Räderwechsel, Bremsen- und Klimacheck) bieten sie gezielt Nachrüstungen an. Ein Beispiel: Aus den Kundendaten werden alle Fahrer eines 5er BMWs selektiert, deren Fahrzeug nicht mit einem Multifunktionslenkrad ausgestattet ist. Diesen bietet Riller & Schnauck an, das Bauteil nachzurüsten. Für den Einbau von Performance-Kits – also werksseitigem Motor- und Fahrwerkstuning – wirbt das Unternehmen sehr überzeugend mit Vergleichsfahrten: Nach dem Motto: „So liegt ihr Auto doch gleich viel besser auf der Straße ...“
Tolle Architektur im ehemaligen Straßenbahndepot
Trotz aller Perfektion ist Riller & Schnauck alles andere als eine seelenlose Reparaturfabrik. Allein dieses Firmengebäude: Das ehemalige Straßenbahndepot wurde 1913 erbaut und von Inhaber Kurt Schnauck mit viel Gespür für die Schönheit der alten Industriearchitektur in das „größte ebenerdige BMW-Autohaus Deutschlands“ umgewandelt. In so einem Ambiente fühlen sich alle Kunden wohl: vom Besitzer eines leicht angeschraddelten E30 Cabrios bis hin zur High Society am Steuer eines Ferraris oder Rolls.
Dem äußeren Glanz seines Betriebs zum Trotz ist sich Inhaber Kurt Schnauck sicher: „Kundenbindung kommt nicht aus der bekannten Marke oder der tollen Location, sondern aus der Beziehung zwischen Mitarbeiter und Autofahrer.“ Daran arbeiten die Berliner jeden Tag mit großem Engagement – und das erfolgreich, wie der hervorragende Platz 3 beim Service Award 2014 zeigt.
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