Importe aus China Rote Flagge für Grauimporte

Von Silvia Lulei 8 min Lesedauer

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In China kostet ein Volkswagen ID 3 halb so viel wie in Deutschland. Importieren, umrüsten und mit hohem Ertrag verkaufen? Klingt nur in der Theorie gut, denn es gibt reichlich Kontraindikationen für Parallelimporte von Neuwagen – aber interessante Alternativen.

Parallelimporte von E-Autos aus China sind wegen der starken Preisreduzierungen sehr verlockend.(Bild:  © aapsky - adobe.stock.com)
Parallelimporte von E-Autos aus China sind wegen der starken Preisreduzierungen sehr verlockend.
(Bild: © aapsky - adobe.stock.com)

An einem Volkswagen ID 3 aus China ließe sich doppelt so viel am Verkauf verdienen wie die normale Agenturprovision hergibt. Denn dort kostet dieses Modell nur halb so viel wie in Deutschland. Das wäre theoretisch eine feine Sache, aber es ist eine Milchmädchenrechnung. Denn es gibt schwerwiegende Kontraindikationen für Parallelimporte von Neuwagen. Aber dennoch gibt es Alternativen für ein ertragreiches Importgeschäft.

VW hat in jüngster Zeit große Rabatte für seine E-Autos in China eingeführt. Nach Auskunft der Marktforschungsagentur Asia Waypoint wird der ID 3 in China momentan mit zwei Einstiegspreisen angeboten: 162.888 Yuan RMB (rund 20.590 Euro) und 191.888 Yuan (rund 24.270 Euro). Für eine begrenzte Zeit sind sie – je nach Konfiguration – sogar für einen Sonderpreis von 125.888 Yuan (rund 15.899 Euro) und 149.888 Yuan (rund 18.969 Euro) erhältlich.