Marktreport Die Stimmung bei den Caravan-Händlern trübt sich ein

Von Julia Mauritz 2 min Lesedauer

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Ein hoher Zinsdruck gepaart mit steigenden Beständen und einer beginnenden Marktsättigung: Die Freizeitmobil-Händler rechnen mit einem schwierigen Neuwagengeschäft. Chancen sehen sie an anderer Stelle.

Die Kunden gehen die drastischen Preiserhöhungen nicht mehr mit: Die Caravan-Händler rechnen mit sinkenden Preisen.(Bild:  Messe Düsseldorf)
Die Kunden gehen die drastischen Preiserhöhungen nicht mehr mit: Die Caravan-Händler rechnen mit sinkenden Preisen.
(Bild: Messe Düsseldorf)

Nach zehn Jahren Wachstum ist bei den Caravan-Händlern erst mal Schluss mit Feierlaune: Das bringt der jüngste Caravaning-Markt-Index der Unternehmensberatung GSR und des Marktforschers Miios an den Tag. Er sank von 93 Punkten im Frühjahr auf jetzt 92 Punkte. Der Marktindex basiert auf einer repräsentativen telefonischen Befragung von 100 spezialisierten Freizeitmobil-Händler nach deren Markteinschätzung und Geschäftserwartungen.

Bezüglich der Aussichten für die kommenden Monate zeigen sich die Händler wenig optimistisch: Knapp jeder zweite Befragte rechnet 2024 mit rückläufigen Neuzulassungen bei Freizeitmobilen. Das größte Verkaufspotenzial sehen sie dabei noch bei Kastenwagen und Campingbussen. Folglich zurückhaltend sind die Betriebe auch, wenn es um Investitionen geht: Knapp 40 Prozent will im kommenden Jahr kein zusätzliches Geld für Ausstellung, Personal oder IT-Systeme ausgeben.