Rückruf wegen Rissen in Kraftstoffschläuchen des VW T6
In Deutschland müssen 4.700 VW-Busse der aktuellen Baureihe T6 im Rahmen der Rückrufaktion „20AP“ für etwa eine Stunde in die Werkstatt. Die Fahrzeuge laufen Gefahr, wegen eines fehlerhaften Bauteils Kraftstoff zu verlieren.

Fahrer des VW T6 müssen einen Werkstattaufenthalt einplanen. Der Grund sind fehlerhafte Kraftstoffschläuche im Motorraum von knapp 18.000 Bussen, die VW Nutzfahrzeuge zwischen dem 28. November 2016 und dem 11. Januar 2017 produziert hat. Im Rahmen einer Rückrufaktion werden die Bauelemente nun ersetzt. In Deutschland betrifft die Aktion etwa 4.700 Fahrzeuge. Dies bestätigte ein Markensprecher auf Nachfrage.
Kraftstoffaustritte durch Risse in den Kraftstoffschläuchen hätten Kundenschadensfälle verursacht, hieß es. Die Schadensteilanalyse habe einen Fertigungsfehler aufseiten eines Zulieferers ergeben. Dort sei es zu „Unregelmäßigkeiten bei der Maßhaltigkeit der Kraftstoffschläuche“ gekommen. Unfälle mit Personenschaden habe es bislang nicht gegeben, betonte der Sprecher.
Für die Reparatur ist ungefähr eine Stunde vorgesehen. Anschließend markieren die VW-Partner das Fahrzeug mit einem Aktionsaufkleber im Bereich des Fahrerfußraums und tragen den Rückruf im Serviceplan ein. Der Code der Aktion lautet „20AP“.
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