Kfz-Gewerbe Hessen Runder Tisch der technischen Fahrzeugüberwachung

Von Nick Luhmann 1 min Lesedauer

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In Wiesbaden trafen sich Vertreter des hessischen Kfz-Gewerbes mit Vertretern der Überwachungsorganisationen. Hauptthema war die verpflichtende Einführung eines schonenderen AU-Messverfahrens an Dieselfahrzeugen.

Runder Tisch in Wiesbaden (v. l.): Lothars Ahlers (Vorstand LV), Joachim Kuhn (Geschäftsführer LV), Michael Köhler (FSP), Thomas Klein (LV), Andreas Neumann (TÜV Thüringen), Florian Mai (KÜS), Ralf Remus (TÜV Süd Auto Partner), Hermann Jakobs (TÜV Rheinland), Axel Sprenger (GTÜ), Uwe Herrmann (TÜH Technische Prüfstelle), Alexander Peter (TÜV Rheinland), Markus Otremba (FSP), Sascha Dekepper (DEKRA), Florian Alm (TÜV Süd), Patrick Glaeser (TÜV Nord), Andreas David Lutz (LV)(Bild:  Petra Hahner)
Runder Tisch in Wiesbaden (v. l.): Lothars Ahlers (Vorstand LV), Joachim Kuhn (Geschäftsführer LV), Michael Köhler (FSP), Thomas Klein (LV), Andreas Neumann (TÜV Thüringen), Florian Mai (KÜS), Ralf Remus (TÜV Süd Auto Partner), Hermann Jakobs (TÜV Rheinland), Axel Sprenger (GTÜ), Uwe Herrmann (TÜH Technische Prüfstelle), Alexander Peter (TÜV Rheinland), Markus Otremba (FSP), Sascha Dekepper (DEKRA), Florian Alm (TÜV Süd), Patrick Glaeser (TÜV Nord), Andreas David Lutz (LV)
(Bild: Petra Hahner)

Die technischen Leiter der in Hessen tätigen Überwachungsorganisationen sind auf Einladung des Hessischen Kfz-Gewerbes in Wiesbaden zusammengekommen. Vorstandsmitglied Lothar Ahlers und Geschäftsführer Joachim Kuhn empfingen sie im Verbandshaus.

Ein zentrales Thema: Die verpflichtende Einführung eines genaueren und dabei gleichzeitig für den Motor schonenderen Messverfahrens für die Abgasuntersuchung an Dieselfahrzeugen der Schadstoffklasse Euro 6/VI ab dem 1. Juli 2023. Die anerkannten Werkstätten, die die Abgasuntersuchung durchführen, als auch die Überwachungsorganisationen haben flächendeckend in hochmoderne Partikelanzahlmessgeräte investiert. Somit können sie ihren Kunden diese Dienstleistung in ganz Hessen anbieten.

Keine negativen Auswirkungen

Die Liefersituation der neuen Messtechnik war bis zuletzt kritisch, da sich die behördlichen Zulassungen der Geräte verzögerten. Verbandsgeschäftsführer Joachim Kuhn erläutert: „Trotz einiger Lücken bei der Versorgung mit der neuen Messtechnik werden negative Auswirkungen für den Endkunden bestmöglich vermieden. Das wird durch die eng verzahnte Abstimmung zwischen dem Kfz-Handwerk und den Prüforganisationen in Hessen erreicht.“

Weiteres Thema beim Austausch zur technischen Fahrzeugüberwachung waren die digitalen Möglichkeiten der zentralen Datenbank des Bundesinnungsverbandes des Kraftfahrzeughandwerks (BIV) – und wie sich diese auf die Qualitätssicherung auswirken. Außerdem teilten die Teilnehmer ihre Erfahrungen zu der vorgeschriebenen Akkreditierung nach ISO 17020. Diese gilt sowohl für die anerkannten Werkstätten als auch für die Überwachungsorganisationen.

Besseres Verständnis

Der runde Tisch hat zum Ziel, praktikable Lösungsansätze für eine reibungslose Umsetzung der technischen Fahrzeugüberwachung zu finden. Das soll im Sinne der Verkehrssicherheit gemeinsam und flankierend zu den gesetzlichen Vorgaben geschehen. Vorstandsmitglied Lothar Ahlers betont den Wert dieses jährlichen Austausches: „Der Runde Tisch verbessert das Verständnis für die individuellen Themen und Probleme der einzelnen Organisationen.“

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