Trend-Tacho: Gebrauchtwagenmarkt Sanfter Aufheller fürs E-Segment

Von Jens Rehberg 3 min Lesedauer

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Die hinlänglich vertrauten Einwände gegen den Kauf eines gebrauchten Elektroautos sind bekanntlich nur teilweise begründet. Allmählich gewinnen fundierte Argumente gegen verhärtete Skepsis an Boden.

Die Qualität gebrauchter E-Fahrzeuge – insbesondere ihrer Hochvoltbatterien – ist in der Regel ganz gut. Was man von der Verkaufsberatung offenbar nicht behaupten kann. (Bild:  Rosenow / »kfz-betrieb«)
Die Qualität gebrauchter E-Fahrzeuge – insbesondere ihrer Hochvoltbatterien – ist in der Regel ganz gut. Was man von der Verkaufsberatung offenbar nicht behaupten kann.
(Bild: Rosenow / »kfz-betrieb«)

Die Bereitschaft der Gebrauchtwagenkäufer, sich ein teils oder vollständig batteriebetriebenes Fahrzeug zuzulegen, hat jüngst wieder etwas zugenommen. Das geht aus dem aktuellen Trend-Tacho hervor, den »kfz-betrieb« gemeinsam mit der Sachverständigenorganisation KÜS und den Marktforschern von BBE Automotive erstellt. Wie die repräsentative Studie zeigt, ziehen 29 Prozent der Interessenten gerade E-Autos bei ihrer Kaufentscheidung in Erwägung – ein Jahr zuvor war es nur ein Viertel der Befragten gewesen, die dem alternativen Antrieb so zugeneigt waren.

Dementsprechend hat auch die Wirksamkeit der drei größten Einwände gegen die Antriebstechnologie abgenommen. So hegen derzeit nur noch 53 Prozent der Befragten Bedenken im Hinblick auf die Haltbarkeit und die Leistungsfähigkeit der Batterien (2024: 62 %). 46 Prozent ist die Reichweite der E-Autos zu gering; vor zwölf Monaten hatten noch 57 Prozent der interviewten GW-Käufer diese Sorge geäußert. Und das Fehlen einer nahen Lademöglichkeit monierten zuletzt 41 Prozent (2024: 46 %).