Santander kündigt Carsharing-Projekt an

Autor / Redakteur: Christoph Baeuchle / Christoph Baeuchle

Wer künftig in der Kfz-Branche erfolgreich sein will, muss sich auf neue Mobilitätstrends einstellen. Mit einem neuen Carsharing-Projekt will die Santander Consumer Bank den Händlern dabei helfen. Das ist wichtiger denn je, wie der „4. Santander Atrium Dialog“ zeigt.

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Neue Ladestation in Mönchengladbach: (v.li.) Norbert Verweyen (Bereichsleiter Effizienz bei innogy) , Thomas Hanswillemenke (Vorstand Mobilität der Santander Consumer Bank), Hans Wilhelm Reiners (Oberbürgermeister Mönchengladbachs) sowie Ulrich Leuschner, (Vorstandsvorsitzender der Santander Consumer Bank).
Neue Ladestation in Mönchengladbach: (v.li.) Norbert Verweyen (Bereichsleiter Effizienz bei innogy) , Thomas Hanswillemenke (Vorstand Mobilität der Santander Consumer Bank), Hans Wilhelm Reiners (Oberbürgermeister Mönchengladbachs) sowie Ulrich Leuschner, (Vorstandsvorsitzender der Santander Consumer Bank).
(Bild: Ilgner/Santander)

Die Santander Consumer Bank will den Wandel der Mobilität noch stärker nutzen und gemeinsam mit dem Handel profitieren. „Jenseits der Finanzierung wollen wir Händlern den Einstieg in die veränderte Mobilität erleichtern“, kündigte Thomas Hanswillemenke, Vorstand Mobilität, bei einem Pressegespräch in Mönchengladbach an. Im Sommer werde die Bank ein neues Carsharing-Projekt starten.

Zur genauen Ausgestaltung des Angebots äußerte sich Hanswillemenke noch nicht, gab jedoch einen ersten Einblick: Gemeinsam mit Drive-Carsharing soll den Händler ein stationäres Carsharing angeboten werden. Dabei hat die Santander Consumer Bank einen Partner mit viel Erfahrung gefunden, der unter anderem auch mit dem Bahn-Service Flinkster zusammenarbeitet.

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Mit ihrem neuen Konzept will die Bank gemeinsam mit Händlern schnell im Carsharing ankommen. Statt ein komplett eigenes System anzubieten, soll Händlern nun die Möglichkeit gegeben werden, sich in ein bereits bestehendes Portal einzuklinken.

Beim künftigen Angebot hilft auch das Wissen aus einem anderen Carsharing-Projekt, mit dem die Bank bereits vor rund zwei Jahren erste Erfahrungen sammelte. Nicht zuletzt aufgrund des hohen Beratungsbedarfs bei den Händlern hat sich das Finanzinstitut nun für einen anderen Weg entschieden.

Grundsätzlich ist die Bank vom Carsharing überzeugt; es sei nachhaltige Mobilität, die in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen dürfte. Nicht zuletzt deshalb hat sie sich jüngst neu aufgestellt und aus dem „Ressort Kfz“ ein „Ressort Mobilität“ gemacht.

Nachhaltigkeit als Schwerpunkt

Konsequent der eigenen Ausrichtung folgend, machte die Bank das Thema „Nachhaltigkeit“ zum Schwerpunkt ihres „4. Santander Atrium Dialog“. Vertreter aus Industrie und Wirtschaft diskutierten über die künftige Ausgestaltung der individuellen Mobilität.

Dass sich die Bedeutung der Mobilität in der Gesellschaft in den vergangenen Jahren verändert hat, zeigt der Blick auf Berlin: Während deutschlandweit mehr als jeder zweite ein Auto hat, kommen in Berlin auf 1.000 Einwohner weniger als 300 Fahrzeuge. Noch größere ist der Unterschied bei den jüngeren Einwohnern: Nur etwa jeder fünfte unter 30 Jahren hat ein eigenes Fahrzeuge.

In der Hauptstadt hat Carsharing Konjunktur. Anders sieht es in vielen ländlichen Gegenden aus. Hier entwickelt sich der Trend zu nachhaltiger Mobilität deutlich langsamer, wenn überhaupt. Reinhard Zirpel warnte vor zu großen Erwartungen. „Wir rechnen eher mit einem langsamen Transformationsprozess“, sagte der Präsident des Verbands der Internationalen Kraftfahrzeughersteller und verwies dabei auf die Entwicklung der Elektromobilität.

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