Zusatzgeschäft Sattelfest durch die Fahrradmarkt-Krise

Von Julia Mauritz 4 min Lesedauer

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Aus dem Sattel steigen oder das Fahrrad-Geschäft ausbauen? Fischer Automobile hat sich mit seiner Zweiradsparte Bike Now für die letzte Variante entschieden – in Neumarkt in der Oberpfalz hat der Händler einen repräsentativen Store eröffnet und die Weichen neu gestellt.

Rund eine Million Euro hat Fischer Automobile in seinen neuen Bike-Now-­Store investiert.(Bild:  Mauritz – VCG)
Rund eine Million Euro hat Fischer Automobile in seinen neuen Bike-Now-­Store investiert.
(Bild: Mauritz – VCG)

Ein 7.000 Quadratmeter großes Grundstück mit einer Teststrecke im begrünten Außenbereich, ein rund 1.500 Quadratmeter großer Showroom samt Auslieferungslounge und Zubehörshop, eine großzügig dimensionierte Werkstatt mit einer Direkt- und Serviceannahme, ein riesiges Lager im Untergeschoss, ein Lastenaufzug und 14 beschäftigte Mitarbeiter: Die Rede ist nicht etwa von einem Autohaus, sondern vom Fahrrad-Store Bike Now in Neumarkt in der Oberpfalz, der seit April 2025 geöffnet hat.

Zuletzt hatten gleich einige Autohausgruppen aufgrund des kriselnden Fahrrad-Markts die strategische Entscheidung getroffen, sich wieder von Zweirädern als Zusatzgeschäft zu trennen. Thomas Fischer dagegen, Geschäftsführer des VW-, Audi-, Seat-, Cupra-, Skoda-, Fiat-, BYD- und Leapmotor-Autohauses Fischer Automobile, hat nach drei Jahren Erfahrung mit dem Verkauf und dem Service von Bio- und E-Bikes rund eine Million Euro in den Umbau von einem ehemaligen dreigeschossigen Fitnessstudio in den Fahrrad-Store investiert.