Scherer-Gruppe Autohaus kauft Motorsport-Rennstall Phoenix

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Motorsport hat weiterhin eine hohe Anziehungskraft. Darauf setzt die Scherer-Gruppe und hat einen Rennstall gekauft. Die Kontakte zwischen beiden Seiten bestehen allerdings schon lange.

Intensivieren die Zusammenarbeit: (v. l.) Phönix-Gründer Ernst Moser, Autohaus-Unternehmer Christian Scherer und Team-Manager Ron Moser.(Bild:  Scherer-Gruppe/Torsten Gauls)
Intensivieren die Zusammenarbeit: (v. l.) Phönix-Gründer Ernst Moser, Autohaus-Unternehmer Christian Scherer und Team-Manager Ron Moser.
(Bild: Scherer-Gruppe/Torsten Gauls)

Die Scherer-Gruppe intensiviert ihre Aktivitäten im Motorsport. Zusammen mit dem langjährigen Partner Phoenix Racing hat die in der Volkswagen-Konzernwelt beheimatete Autohausgruppe einen neuen Rennstall aus der Taufe gehoben: Scherer Sport PHX, in dem die bisherigen Aktivitäten von Phoenix aufgehen werden. Dementsprechend wird der neue Rennstall mit Sitz in der Eifelgemeinde Meuspath direkt am Nürburgring von dem Scherer-Chef Christian Scherer und dem Phoenix-Gründer Ernst Moser geleitet. Die Scherer-Gruppe hat ihren Sitz in Simmern.

Scherer Sport PHX ist mit zwei Audi R8 LMS in diesem Jahr am Start. Gestaltet sind die Autos in der blau-weißen Farb-CI der Autohausgruppe. (Bild:  Scherer-Gruppe)
Scherer Sport PHX ist mit zwei Audi R8 LMS in diesem Jahr am Start. Gestaltet sind die Autos in der blau-weißen Farb-CI der Autohausgruppe.
(Bild: Scherer-Gruppe)

Laut einer Pressemitteilung werden die bisherigen Phoenix-Mitarbeiter in die neue Gesellschaft übernommen. Zudem sollen die bisherigen Geschäftsbereiche von Phoenix zum Großteil weitergeführt, einzelne Geschäftsfelder allerdings umstrukturiert werden. Eine engere Kooperation des Rennteams mit der Scherer-Gruppe soll „umfangreiche Synergieeffekte“ freisetzen, heißt es weiter. Bereits in der Vergangenheit haben beide Seiten im Motorsport zusammengearbeitet. Diese Partnerschaft werde nun weiter vertieft, kündigte Ernst Moser an. Man habe bereits die zurückliegenden Wintermonate genutzt, „um das Fundament für eine erfolgreiche Motorsportzukunft zu legen“.

Den Saisonauftakt bestritt der Rennstall Scherer Sport PHX Mitte März mit der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS). In der Rennserie hatte Scherer im vergangenen Jahr bereits die NLS-Speed-Trophäe gewonnen und auch sonst vier Rennsiege gefeiert. „Daran möchten wir natürlich anknüpfen, auch wenn es nicht einfach sein wird, diese Erfolge zu wiederholen“, sagte Christian Scherer.

Die Einsätze auf der Nürburgring-Nordschleife bleiben 2023 ein wichtiger Bestandteil im Motorsportprogramm des Unternehmens. Auch der Kundensport wird weitergeführt. Ausgebaut wird zudem das Engagement im E-Sport. Die Scherer-Gruppe setzt schon länger auf den Motorsport zur Kundenbindung und für den Verkauf. 2019 etwa eröffnete die Gruppe direkt am Nürburgring einen eigenständigen Cupra-Store, also noch in der Aufbauphase der Marke. Der Laden nahm die heutige Designsprache der Marke vorweg. Geöffnet hat der Store im Rahmen großer Motorsportevents am Nürburgring.

Die Scherer-Gruppe steht vor allem für die Marken des Volkswagen-Konzerns. Gehandelt werden die Marken Audi, VW, VW Nutzfahrzeuge, Porsche, Seat, Cupra, Skoda und MAN. Seit einigen Jahren ist das Unternehmen auch mit Maserati aktiv und ganz neu mit der Geländewagenmarke Ineos. Zur Gruppe gehören 32 Autohäuser an 20 Standorten in Deutschlands Südwesten. Das 1937 gegründete Familienunternehmen beschäftigt mehr als 2.200 Mitarbeitende, darunter über 430 Auszubildende.

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