Betriebsflüssigkeiten
Ölwechsel für das E-Auto
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Schmierstoffhersteller wie Castrol rüsten sich gerade für die Elektromobilität. Denn bei den Verbrennern wird ihr Umsatz zurückgehen. Allerdings brauchen die E-Autos ebenfalls sehr hoch entwickelte Betriebsflüssigkeiten.
E-Autos brauchen keinen Ölwechsel, heißt es. Das ist immer wieder ein Argument für den E-Antrieb – bezieht sich allerdings nur auf das Motoröl und ist deshalb nicht ganz richtig. Zwar müssen die Autofahrer und Autofahrerinnen ihr E-Auto nicht mehr regelmäßig für einen Ölwechsel in die Werkstatt bringen. Für die Hersteller bedeutet der Umstieg jedoch, dass sie auf komplett andere Schmier- und Kühlflüssigkeiten für die Antriebsstränge wechseln müssen. Denn E-Antriebe stellen andere Anforderungen an diese Fluide als Verbrenner – zum Teil deutlich höhere.
Und das betrifft dann auch die Werkstätten: Sie müssen nämlich genau darauf achten, welche Fluide ein Hersteller vorschreibt, wenn diese im Rahmen einer Reparatur erneuert werden müssen. Und obwohl die meisten Öle und Kühlflüssigkeiten in E-Autos als Lebensdauerfüllungen vorgesehen sind, kann es laut Castrol durchaus sinnvoll sein, ein Produkt dennoch zu wechseln, um wieder den vollen Schutz herzustellen – ähnlich wie beim Automatikgetriebe. Theoretisch wären durch einen Ölwechsel sogar Upgrades zum Beispiel bei der Reichweite möglich. Dann nämlich, wenn ein neu entwickeltes Öl die Reibung im Antriebsstrang verringert.
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