Toyota-Rückruf Schwankender Bremsflüssigkeitsdruck

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Die beiden baugleichen Hybridmodelle Corolla und Swace von Suzuki benötigen eine Aktualisierung des Bremssteuergerätes. Über 24.000 Einheiten sind insgesamt betroffen.

Über 20.000 fast neue Corollas müssen hierzulande bei den Vertragspartnern vorfahren. (Bild:  Rosenow – »kfz-betrieb«)
Über 20.000 fast neue Corollas müssen hierzulande bei den Vertragspartnern vorfahren.
(Bild: Rosenow – »kfz-betrieb«)

Toyota ruft in Deutschland knapp 22.000 Exemplare des Corolla aus dem Bauzeitraum 16. Januar 2023 bis 5. November 2024 zurück.

„Aufgrund der Programmierung der Software für das Bremssteuergerät besteht die Möglichkeit, dass der Bremsflüssigkeitsdruck in bestimmten Situationen nicht wie vorgesehen geregelt wird, wenn das Bremspedal während der Kurvenfahrt betätigt wird“, begründete ein Sprecher der Deutschlandzentrale in Köln die Maßnahme.

Der Fahrer könne durch den Programmierfehler vorübergehend mit einem harten Bremspedal und reduzierter Bremskraft konfrontiert sein, hieß es weiter. Dadurch werde eine Neuprogrammierung des Bremssteuergerätes notwendig, die etwa 45 Minuten dauert. Dies gilt auch für den baugleichen Suzuki Swace, von dem laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bei uns etwa 2.100 Exemplare mit dem Zentralrechner verbunden werden müssen.

Im Ausland gilt der Suzuki-Rückrufcode („99XR“) für weitere 9.000 Einheiten. Die Aktionskennung von Toyota lautet „24SD-146“. Diese Maßnahme gilt nach unseren Informationen weltweit für über 650.000 Autos. Eine Überwachung der Abhilfemaßnahme durch das KBA steht derzeit offenbar noch zur Debatte.

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