Siebte Amtszeit für den Präsidenten
Bei ihrer Versammlung haben die Mitglieder des Kfz-Gewerbes Berlin-Brandenburg Präsident Hans-Peter Lange und seine Stellvertreter im Amt bestätigt. Lange geht nun in die siebte Amtsperiode.
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Klares Zeichen bei den Wahlen des Kfz-Gewerbes Berlin-Brandenburg: Auf der Mitgliederversammlung haben die Delegierten die Spitze des Landesverbands einstimmig bestätigt. Präsident Hans-Peter Lange und seine beiden Stellvertreter Thomas Lundt und Ringo Becker starten gemeinsam in eine weitere Amtsperiode. Für Präsident Lange ist es bereits die siebte Amtszeit, etwas kürzer sind Lundt (4. Amtszeit) und Becker (2. Amtszeit) dabei.
Entsprechend weit kann Lange zurückblicken: In den vergangenen 25 Jahren ist der Verband stetig zusammengewachsen, zog Lange eine kurze Bilanz. Nach der Wende hatte das Kfz-Gewerbe Berlin-Brandenburg als einziger Landesverband die Aufgabe, sowohl West- als auch Ostbetriebe unter seinen Mitgliedern zu vereinen.

Die Unterschiede zwischen den Mitgliedern waren von Beginn an groß. Sie galt und gilt es zu überbrücken. Auf der einen Seite sind da die Betriebe aus dem Ballungsraum Berlin und seinem Speckgürtel, auf der andere Seite Autohäuser und Werkstätten im dem ländlichen Teil Brandenburgs. Klar ist, dass Unternehmen in der Großstadt völlig andere Probleme haben als Betriebe auf dem Land. Während die ländlichen Gebiete immer stärker vergreisen und die jungen Einwohner wegziehen, wird es in den Ballungszentren immer enger. Der Trend hält seit Jahren an.
Die zweifache Belastung hat der Verband nicht nur aufgrund der sehr heterogenen Struktur seiner Mitgliedsbetriebe, sondern auch weil er sich über zwei Bundesländer erstreckt. Hinsichtlich der Gespräche mit Politikern muss die Führungsspitze des Verbands die gleichen Gespräche immer mehrmals führen – schließlich sind jeweils die Behörden der Bundesländer zuständig. Seit 2010 kümmert sich Berlin-Brandenburg um die Überprüfung der Prüfstützpunkte und seit 2015 auch um die der SP-Betriebe.
An der erfolgreichen Arbeit der vergangenen Jahre will der Vorstand festhalten. So will er die unter den Mitgliedern gelobten Veranstaltungen wie den Branchentreff auf dem Lausitzring fortsetzen. Der Branchentreff auf der Rennstrecke mit einem Fachvortrag und dem freien Fahren kommt bei den Teilnehmern noch immer gut an. Der Verband will die Finanzierung auch künftig über Sponsoren sicherstellen – dadurch entstehen für ihn keine Unkosten.
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