Herstellerziele
Neuer Skoda-Chef schraubt die Elektro-Ambitionen nach oben
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Auf der Tagung des Händlerverbands hat Skoda-Chef Klaus Zellmer die Vorstellungen und Ziele des Herstellers erläutert. Neben dem Bekenntnis zur Agentur sprach er neue, ambitioniertere E-Auto-Ziele an.
Skoda-Vorstandschef Klaus Zellmer hat die deutschen Vertragspartner auf der Tagung des Skoda-Partnerverbands am Freitag auf Angriff eingeschworen. Er verdeutlichte, dass die Gespräche zum Agenturmodell nicht zuletzt den Sinn hätten, die Stellung des Handels zukunftsfähig zu machen. Denn der Handel sei „das größte Asset im Wettbewerb gegen neue Konkurrenten“. Den Pkw-Marken, die aktuell und in näherer Zukunft auf den Markt kommen, fehle dieser „human touch“ – für Zellmer ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für Skoda.
Gleichzeitig will er die Entwicklung des Herstellers vorantreiben. Die Studie Vision 7S weist dafür den Weg in das Elektrozeitalter. Zellmer korrigierte zugleich das bisherige E-Auto-Ziel des Herstellers. Galt bisher ein Anteil von 60 Prozent der Neuwagen als Zielmarke in Europa für das Jahr 2030, sind es nun bereits über 70 Prozent. Zunächst aber würden die Verbrenner noch gebraucht, um diesen Transformationsprozess zu begleiten und zu bezahlen. Wirtschaftlich problematisch seien weiterhin Elektro-Kleinwagen. Deshalb rücke die E-Mobilität in diesem Segment zeitlich nach hinten.
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