Halbjahresbilanz Skoda schafft neue Bestwerte für Absatz und Marktanteil

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Ungebrochen auf Erfolgskurs: Die Skoda-Partner haben den Neuwagenabsatz in einem widrigen Marktumfeld auf einen Rekordwert gesteigert. Einen wesentlichen Anteil daran haben die Elektromodelle.

Skoda hat Rückenwind: Nicht zuletzt dank der E-Modelle Elroq und Enyaq klettert der Marktanteil auf 7,8 Prozent im ersten Halbjahr 2025.(Bild:  Grimm – VCG)
Skoda hat Rückenwind: Nicht zuletzt dank der E-Modelle Elroq und Enyaq klettert der Marktanteil auf 7,8 Prozent im ersten Halbjahr 2025.
(Bild: Grimm – VCG)

Skoda hat den Erfolgskurs der letzten Jahre in Deutschland fortgesetzt. Der Importeur und seine Händler haben im ersten Halbjahr 2025 knapp 109.000 Neuwagen auf die Straßen gebracht – etwas mehr als im bisherigen Rekordjahr 2019. Das ist ein Plus von 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Vor allem aber setzt sich Skoda damit deutlich vom negativen Trend der Branche ab: Der Gesamtmarkt war im ersten Halbjahr 4,6 Prozent im Minus. Damit haben die Tschechen hierzulande nach sechs Monaten einen nie dagewesenen Marktanteil von 7,8 Prozent erreicht.

Neben Skoda legten nur zwei Marken mit einem Marktanteil von mindestens 0,5 Prozent noch deutlicher zu: Renault (+8,5 %) und Jeep (+6,5 %). Doch beide kommen aus einem Vertriebstief, während Skoda bereits in der Vergangenheit kontinuierlich zugelegt hatte. Und: Skoda ist sich seiner Politik treu geblieben, nur einen kleinen Teil der Zulassungen über taktische Kanäle in den Markt zu bringen. Der Anteil der Verkäufe an Vermieter lag im ersten Halbjahr bei rund 5 Prozent, die Eigenzulassungen von Handel und Importeur kamen auf 11 Prozent.

„Wir haben unseren Erfolgsweg im ersten Halbjahr 2025 konsequent weiter fortsetzen können“, kommentiert Jan-Hendrik Hülsmann, Sprecher der Geschäftsführung von Skoda Auto Deutschland, den Doppelrekord von Absatz und Marktanteil. Nebenbei festigt Skoda mit diesen Ergebnissen die Position als volumenstärkste Importmarke und Platz vier im Absatzranking aller Marken vor Audi (97.700 Einheiten/7,0 % Marktanteil).

Wesentlich zum Erfolg beigetragen hat der Absatz elektrifizierter Fahrzeuge, allen voran die Einführung des neuen Elroq zum Jahresstart. Er verkaufte sich knapp 9.400 Mal und stellt knapp 9 Prozent der Skoda-Neuzulassungen. Dazu kommt der Enyaq mit 13.000 Verkäufen und 12 Prozent Verkaufsanteil. Mit den beiden Modellen kommen die Tschechen im BEV-Markt auf einen Anteil von 9,0 Prozent im ersten Halbjahr – und liegen im Ranking sogar auf Platz drei. Angesichts weiter anziehender Elroq-Neuzulassungen weist die Tendenz sogar weiter nach oben.

Damit bewahrheitet sich, was Skoda-Chef Hülsmann schon zu Jahresanfang im Gespräch mit »kfz-betrieb« sagte: dass Skoda mit den E-Modellen Eroberungspotenzial hat. Die Vertriebsstrategie ziele weiterhin „besonderen Fokus auf die Gewinnung neuer Kunden im BEV-Markt“, bekräftigte Hülsmann nun. Eine Strategie muss jedoch auch umgesetzt werden, was durch den Einsatz der Mitarbeiter und Handelspartner gelungen sei, „für den ich mich herzlich bedanke“.

Auch die Plug-in-Hybride nehmen bei Skoda wieder Fahrt auf. Vom Skoda Kodiaq iV und dem Superb iV wurden im ersten Halbjahr 7.351 Einheiten abgesetzt. Die Steigerung um über 1.400 Prozent klingt zwar imposant, liegt aber schlicht daran, dass im Vergleichszeitraum noch kaum Modelle verfügbar waren.

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