Gefahren Smart #3 – Alles, außer klein

Von Yvonne Simon 6 min Lesedauer

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Smart bringt mit dem #3 das zweite Modell seit der Neuaufstellung auf den Markt. Das SUV-Coupé ist noch etwas größer als der #1, gewinnt aber den optischen Vergleich und hat auch sonst einiges zu bieten. Schwächen gibt es bei der Software. Over-the-Air-Updates sollen es richten.

Smart öffnet am 5. Dezember die Bestellbücher für den #3.(Bild:  Simon – VCG)
Smart öffnet am 5. Dezember die Bestellbücher für den #3.
(Bild: Simon – VCG)

So langsam wird Smart als „neue Marke“ in der Öffentlichkeit wahrnehmbar. Das erste Modell nach der Neuaufstellung als Joint Venture aus Mercedes-Benz und Geely, das SUV #1, ist mit gut 5.100 Neuzulassungen im Jahr 2023 zwar noch kein alltäglicher Anblick, fällt aber doch immer öfter im Straßenbild auf. Künftig möchte Smart jährlich ein neues Modell bringen. Die Bezeichnung #2 hebt sich der Hersteller dabei für einen potenziellen Nachfolger des Fortwo auf. So weit ist es allerdings noch nicht und Smart legt zunächst mit dem #3 nach.

Der #3 ist der größere, sportlich-elegante Bruder des kompakten #1. Er ist 13 Zentimeter länger, 8 Zentimeter flacher und gibt optisch mit seinen langgestreckten Linien das harmonischere Bild ab. Während der #1 ein beliebter Zweitwagen ist, rechnet Smart damit, dass das SUV-Coupé vor allem als Erstfahrzeug genutzt wird und mehr Eroberungspotenzial birgt. Europa-CEO Dirk Adelmann sieht den #3 als Konkurrent für Fahrzeuge wie den VW ID 4, den Cupra Born, Hyundai Kona oder auch Tesla Model 3 und Y. Beim #1 hatten zum Start tatsächlich 80 Prozent der Kunden zuvor einen Smart, berichtet der Manager. Auch von Mercedes-Benz, wo Smart in die Showrooms integriert ist, habe man viele Kunden erreicht.