Absatzzahlen

So schlugen sich die Volkswagen-Marken 2020

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Seat: Die heftigsten Einbußen von Volkswagens Pkw-Marken musste 2020 Seat verkraften. 427.000 Auslieferungen bedeuteten einen Rückgang um mehr als ein Viertel (-25,7 %). In Deutschland verkauften die Spanier mit 109.500 Einheiten 17,4 Prozent weniger als noch 2019. Deutlich stärker fiel das Minus auf dem Heimatmarkt Spanien aus (-32,1 %). Die Performancemarke Cupra konnte ihren Absatz unterdessen weltweit um 11 Prozent auf mehr als 27.000 Einheiten steigern.

Seat-Chef Wayne Griffiths erklärte, er erwarte ein kompliziertes erstes Quartal 2021, da aufgrund der Pandemie die Teileversorgung unsicher sei. „Dennoch sind wir optimistisch, dass es eine gesunde Nachfrage für unsere Modelle geben wird und wir erwarten ein solides Wachstum im Jahr 2021“, so Griffiths weiter. „Die neuen Elektro-Modelle und der Schub, den der Formentor Cupra geben wird, sind für uns der Schlüssel, um zu wachsen.“

Porsche nur mit kleinem Minus

Porsche: Die Zuffenhausener hatten im vergangenen Jahr vor allem in Deutschland Probleme. Während der weltweite Absatz mit 272.162 Einheiten im Vergleich zu 2019 relativ moderat zurückging (-3 %), setzte es am Heimatmarkt ein viel größeres Minus von 17 Prozent. In den USA schrumpften die Verkaufszahlen um 7 Prozent, in China wuchsen sie dagegen um 3 Prozent.

Vertriebsvorstand Detlev von Platen erklärte, die Coronakrise habe Porsche im Frühjahr 2020 stark gefordert. Dennoch habe man die Auslieferungen vergleichsweise stabil halten können. Dazu beigetragen hat auch der Porsche Taycan. Von seinem ersten Elektroauto lieferte Porsche 20.015 Einheiten aus. Bestseller war der Cayenne mit 92.860 Auslieferungen. Und was kommt 2021? „Wir setzen unsere Produkt-Offensive weiter fort“, erklärte von Platen. Unter anderem folgen neue Derivate des Taycan und des 911. „Wir schauen deshalb voller Optimismus nach vorn“, so der Vertriebsvorstand.

Volkswagen Nutzfahrzeuge nur im September im Plus

Volkswagen Nutzfahrzeuge: 371.700 Auslieferungen bedeuteten ein klares Minus von 24,4 Prozent im Vergleich zu 2019. Lediglich im September konnte die Marke ihr Vorjahresniveau übertreffen. Zum Jahresende ging den Hannoveranern aber wieder die Puste aus. In Deutschland lieferte VWN 2020 101.000 Fahrzeuge aus (-20,2 %).

Von den Baureihen zeigte sich der Crafter (-13 %) noch am stabilsten. Deutlicher waren die Einbußen beim Transporter (-24,7 %), dem Caddy (-27,3 %) und dem Amarok (-28,1 %). Immerhin: Von seinen Elektromodellen lieferte Volkswagen Nutzfahrzeuge mit 2.700 Einheiten klar mehr aus als noch ein Jahr zuvor (+167,4 %).

Hinweis: Dieser Artikel wird im Laufe des Tages regelmäßig aktualisiert.

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