Kia-Rückruf Softwareupdate für die EV9-Bremse

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Bei Verwendung des ferngesteuerten Kia-Parkassistenten droht ein längerer Anhalteweg. Über 2.500 Elektro-SUVs müssen deshalb in Deutschland in die Vertragsbetriebe.

Weltweit müssen über 40.000 EV9-Modelle von Kia bei Servicepartnern vorstellig werden.(Bild:  Shingiru)
Weltweit müssen über 40.000 EV9-Modelle von Kia bei Servicepartnern vorstellig werden.
(Bild: Shingiru)

Kia ruft weltweit etwa 42.000 Einheiten des EV9 zurück, davon 2.554 in Deutschland. Ein Softwarefehler im System der integrierten elektronischen Bremse (IEB) könnte zu Problemen bei der Nutzung des Remote Smart Parking Assistenten (RSPA) führen. RSPA ermöglicht das ferngesteuerte Ein- und Ausparken mit einer Taste am Schlüssel. Bei wiederholten RSPA-Stopps mit einer Fahrzeuggeschwindigkeit von unter etwa 3 km/h besteht die Möglichkeit, dass die IEB unzureichenden Bremsdruck aufbaut.

Werde dieser Mangel nicht beseitigt, könne dies zu längeren Bremswegen und damit zu einem erhöhten Verletzungsrisiko für Fußgänger führen, sagte ein Sprecher von Kia Deutschland. Er stellte ein Softwareupdate für die IEB in Aussicht, das etwa eine Stunde dauert. „Für den kompletten Werkstattablauf, einschließlich Fahrzeugannahme und -rückgabe, sind jedoch bis zu zwei Stunden einzuplanen“, erklärte er. Der Rückruf mit der internen Kennung „241164“ gilt für Elektro-SUVs aus dem Produktionszeitraum 10. März 2023 bis 15. Oktober 2024.

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