Seat Spanischer Autobauer rüstet sich personell für den E-Umbau

Von Andreas Grimm

Anbieter zum Thema

Der Vorstand der Seat S.A. wird zweifach personell neu besetzt. Die neuen Ressortchefs für Personal und Produktion sind richtungsweisend für die umfassende Elektrifizierung der Produkte.

Für den Weg zur Elektromobilität baut Seat den Vorstand um.(Bild:  Seat)
Für den Weg zur Elektromobilität baut Seat den Vorstand um.
(Bild: Seat)

Der spanische Autobauer Seat baut seine Führungsspitze um. Das teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Bereits zum 1. Juli ist Laura Carnicero als Vorständin für Personal und Organisation in das Führungsgremium aufgerückt. Ab dem 1. September wird zudem Markus Haupt das Ressort Produktion und Logistik verantworten. Überwacht wird die Arbeit des neu formierten Vorstands der Seat S.A. zudem ab dem 8. Juli vom bisherigen Skoda-Vorstandschef Thomas Schäfer.

Laura Carnicero ist promovierte Wirtschaftsingenieurin und derzeit Personaldirektorin des Autobauers. Carnicero ist seit 1999 für den Autobauer beziehungsweise für den Volkswagenkonzern tätig. Sie hat die Aufgabe, den kulturellen Wandel des Unternehmens sowie die damit einhergehende Transformation in Richtung Elektrifizierung und das Wachstum von Cupra in den kommenden Jahren weiter voranzubringen.

Bildergalerie

Bereits in früheren Jahren hatte sie sich auf die Fahnen geschrieben, die Belegschaft mit Weiterbildungsprogrammen fit zu machen für den anstehenden Wandel in der Automobilindustrie. Unter anderem führte sie das Weiterbildungsprogramm „Always Learning“ für die gesamte Belegschaft ein.

Der künftige Produktions- und Logistikvorstand Markus Haupt ist ebenfalls bei Seat verwurzelt. Er hat in Barcelona Betriebswirtschaft studiert und arbeitet seit mehr als 20 Jahren im Volkswagen-Konzern. Während seiner ersten Jahre bei Seat und Audi spezialisierte sich Haupt auf Prototypen, bis er 2004 als Leiter des Prozess- und Projektmanagements für Seat-Vorserien in das spanische Unternehmen zurückkehrte. Dort spielte er eine entscheidende Rolle bei der Einführung des Audi Q3 im Werk Martorell.

In den vergangenen Jahren arbeitete Haupt als Präsident von Volkswagen Navarra S.A. und General Manager des Werks Pamplona. Hierbei war er an der konzernweiten Umstellung der Produktion auf Elektromobilität beteiligt – eine wesentliche Qualifikation für den neuen Job, da Seat und Cupra zu den Vorreitern der E-Mobilität im Konzern werden wollen.

Cupra Born: Elektrisch, kompakt und „most sexy“
Bildergalerie mit 17 Bildern

Die Arbeit von Carnicero und Haupt sowie des gesamten Seat-Vorstands unter der Führung von Vorstandschef Wayne Griffiths überwacht künftig Thomas Schäfer. Der neue CEO der Marke Volkswagen und frühere Skoda-Vorstandsvorsitzende löst als Aufsichtsratschef Thomas Schmall ab. Gemeinsam mit Griffiths werde Schäfer das Wachstum von Cupra und die Umgestaltung des Unternehmens vorantreiben, um Spanien zu einem Zentrum für Elektromobilität in Europa zu entwickeln, heißt es in einer Mitteilung des Autobauers.

„Das Unternehmen treibt wichtige strategische Projekte für den gesamten Volkswagenkonzern voran“, sagte Schäfer. Dazu zählten speziell das Wachstum des Geschäfts sowie die Elektrifizierung Spaniens mit der Entwicklung und der Produktion der urbanen Elektrofahrzeugmodelle für die Volumenmarken. Neben Schäfer gehören folgende Mitglieder zum Aufsichtsrat der Seat S.A.: Dr. Ingrun-Ulla Bartölke, Dr. Oliver Blume, Daniela Cavallo, Luis Comas Martínez de Tejada, Dr. Stefan Piëch, Dr. Josep Piqué und Mark Porsche.

(ID:48442526)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung