Verdacht auf Steuerhinterziehung Staatsanwaltschaft durchsucht Kfz-Händler

Von Andreas Wehner 1 min Lesedauer

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18 Beschuldigte sollen über Strohfirmen Fahrzeuge steuerfrei aus dem Ausland bezogen und diese anschließend weiterverkauft haben, ohne fällige Steuern abzuführen.

Symbolbild(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
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(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Die Staatsanwaltschaft Kiel hat zusammen mit dem Finanzamt am Mittwoch unter anderem Autohändler im Großraum Flensburg wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung durchsucht.

Den Beschuldigten werde vorgeworfen, über Strohfirmen Fahrzeuge steuerfrei aus dem europäischen Ausland bezogen und diese anschließend weiterverkauft zu haben, heißt es in einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft. Dabei seien fällige Umsatzsteuererklärungen und Umsatzsteuervoranmeldungen nicht abgegeben worden.

Die Ermittlungen richten sich derzeit gegen insgesamt 18 Personen. Gegen die vier Hauptbeschuldigten wurden Haftbefehle erlassen. Die Ermittler gehen derzeit von einem Steuerschaden von rund acht Millionen Euro aus.

Laut Pressemitteilung durchsuchten 250 Einsatzkräfte insgesamt 43 Objekte in mehreren Bundesländern und dem europäischem Ausland mit Schwerpunkt im Großraum Flensburg und dem restlichen Schleswig-Holstein.

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