Restwerte Stabile Benziner, schwache Stromer

Von Yvonne Simon 4 min Lesedauer

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Die Restwerte haben sich 2024 nach der Preisexplosion der Vorjahre normalisiert. Einen schweren Stand haben nach wie vor die Elektroautos. Vieles spricht dafür, dass ihre Preise weiter fallen.

Gebrauchte E-Autos haben ein Restwert-Problem.(Bild:  Simon – VCG)
Gebrauchte E-Autos haben ein Restwert-Problem.
(Bild: Simon – VCG)

Die Restwerte von Gebrauchtwagen waren 2024 über alle Antriebe hinweg im Rückwärtsgang. Allerdings handelt es sich, zumindest bei den Verbrennern, in erster Linie um eine Normalisierung, wie Experten der Marktbeobachter von DAT und Schwacke betonen. Infolge der Covid-Pandemie und des Fahrzeugmangels waren die Werte auf ein Rekordniveau geklettert, das auf Dauer nicht zu halten war.

Nach dem erwartbaren Abschwung im Jahr 2023 konnten sich die Werte mit dem Jahresendspurt 2024 wieder etwas stabilisieren und stiegen dabei wieder leicht auf 64,7 Prozent im Dezember. „Das sind nun wieder ganz normale Schwankungen“, kommentiert Martin Weiss, Leiter Fahrzeugbewertung bei der Deutschen Automobil Treuhand. Gerade kleinere Benziner seien derzeit verhältnismäßig einfach zu verkaufen und weisen niedrige Standzeiten auf. Hochpreisige Fahrzeuge stellen die größere Herausforderung dar, so Weiss.