Gebrauchtwagen
Standzeiten sinken, Restwerte stabil
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Gebrauchtwagen sind für den Autohandel mit die wichtigste Säule in Corona-Zeiten. Das zeigt sich einerseits an den steigenden Besitzumschreibungen im laufenden Jahr. Aber auch andere wichtige Parameter des GW-Geschäfts entwickeln sich positiv.
Das Gebrauchtwagengeschäft hilft vielen Autohändlern durch die Corona-Krise. Während der Neuwagenmarkt das gesamte Jahr stark unter Druck steht, laufen die Geschäfte mit älteren Fahrzeugen fast durchweg gut. Das schlägt sich Monat für Monat in der Statistik des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) nieder. Mit 5.895.829 Besitzumschreibungen fehlten nach dem Oktober nur noch 3,5 Prozent zum Vorjahreswert.
Die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) erkennt daneben auch bei anderen Gebrauchtwagen-Parametern eine positive Entwicklung. Wirft man beispielsweise einen Blick auf die Standzeiten von gebrauchten Dieseln und Benzinern im Handel, fallen diese seit dem Frühjahr fast unentwegt. Im Oktober stand ein Diesel den Daten zufolge durchschnittlich 80 Tage beim Händler, ein Benziner 79 Tage. Damit unterboten beide Werte auch deutlich das Vorjahresniveau (Oktober 2019: Diesel 90 Tage, Benziner 85 Tage).
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