GW-Business-Check Standzeiten und Erträge im grünen Bereich

Von Dr. Martin Achter 5 min Lesedauer

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Bei unserem Modellbetrieb „Autohaus Bergmann“ blieben Bestandsfahrzeuge viel zu lange auf dem Hof. Das fraß die gesamten Erträge auf. Der Händler hat seinen Gebrauchtwagenprozess deswegen komplett verändert – und kann jetzt davon profitieren.

Unser Modellbetrieb Autohaus Bergmann hat in eineinhalb Jahren sein Gebrauchtwagengeschäft grundlegend erneuert. Dabei unterstützt hat der Prozessspezialist Promotor. Wichtige Kennzahlen verbesserten sich in dem Zeitraum deutlich.(Bild:  Achter – VCG)
Unser Modellbetrieb Autohaus Bergmann hat in eineinhalb Jahren sein Gebrauchtwagengeschäft grundlegend erneuert. Dabei unterstützt hat der Prozessspezialist Promotor. Wichtige Kennzahlen verbesserten sich in dem Zeitraum deutlich.
(Bild: Achter – VCG)

Es gab Zeiten im Sommer 2023, da schien das Gebrauchtwagengeschäft des Autohauses Bergmann einfach stillzustehen. Durchschnittlich 160 Standtage verzeichnete das Unternehmen für seinen Fahrzeugbestand damals streckenweise – fast ein halbes Jahr also. Klar, dass sich auf diese Weise mit Gebrauchtwagen keine Erträge erzielen lassen. Die DAT veranschlagt für jeden Standtag Kosten von rund 23 Euro (Standardwert). So konnte es also nicht bleiben.

Deswegen entschied sich das Autohaus Bergmann, sein Gebrauchtwagengeschäft auf komplett neue Beine zu stellen. Dafür holte es sich externe Unterstützung in Form der Beratung der Gebrauchtwagenprozess-Experten der DAT-Tochter Promotor (die Teile 1 und 2 der Serie erschienen in den »Gebrauchtwagen Praxis«-Ausgaben 5/2024 und 10/2024). Und diese Zusammenarbeit führte über viele Monate hinweg zu einem neuen Gebrauchtwagenprozess, zu einer Normalisierung der Kennzahlen und zu weiteren Veränderungen im Unternehmen auf verschiedenen Ebenen. Und das Beste: Die Gewinne lassen sich jetzt sehen.