Startschuss für virtuelles E-Zentrum

Von Christoph Baeuchle

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Mit mehr Elektroautos will Stuttgart seinem Emissionsproblem begegnen. Drei Projektpartner, darunter die Kfz-Innung Region Stuttgart, haben nun den Startschuss für das „Virtuelle Zentrum Elektromobilität“ gegeben. Hier soll alles Wissen gebündelt werden.

 (Bild:  Daimler)
(Bild: Daimler)

In Stuttgart ist der Startschuss für das Virtuelle Zentrum Elektromobilität gefallen. Auf der Internetplattform rund um das Thema E-Mobilität sollen ab Mitte 2018 Informationen zu E-Fahrzeugen, Ladeinfrastruktur und Fördermöglichkeiten in Stuttgart und der Region gebündelt werden.

Die Stadt Stuttgart und die Kfz-Innung Region Stuttgart haben sich gemeinsam beim Verband Region Stuttgart um Fördermittel für das „Virtuelle Zentrum Elektromobilität“ beworben. Die Stadt Stuttgart trägt 70.000 Euro, die Kfz-Innung 30.000 Euro der Kosten. Der Verband Region Stuttgart fördert das Projekt zusätzlich mit 50.000 Euro.

Die Fördermittel stammen aus dem „Programm zur Kofinanzierung von regionalen Modellprojekten und Kooperationen im Bereich Wirtschafts- und Tourismusförderung“ des Verbands Region Stuttgart. Die Landeshauptstadt Stuttgart tritt als Projektkoordinator auf, die operative Umsetzung erfolgt durch die Kfz-Innung Region Stuttgart.

Gemeinsamer Startschuss: (v.li.) Fritz Kuhn (Oberbürgermeister), Nicola Schelling (Regionaldirektorin ) sowie Torsten Treiber (Obermeister) und Christian Reher (Geschäftsführer, beide Kfz-Innung Region Stuttgart).(Bild:  Wagner/Stadt Stuttgart)
Gemeinsamer Startschuss: (v.li.) Fritz Kuhn (Oberbürgermeister), Nicola Schelling (Regionaldirektorin ) sowie Torsten Treiber (Obermeister) und Christian Reher (Geschäftsführer, beide Kfz-Innung Region Stuttgart).
(Bild: Wagner/Stadt Stuttgart)

Torsten Treiber, Obermeister der Kfz-Innung Region Stuttgart, sagte: „Wir als Kraftfahrzeuginnung möchten mit dem Projekt helfen, der Elektromobilität in Stuttgart, aber auch in der Region Schwung zu verleihen und Stuttgart zur Hauptstadt der Elektromobilität zu machen.“ Bislang ist die E-Bilanz in der schwäbischen Metropole, genau wie im gesamten Bundesgebiet, eher mager. Von den 2017 in Stuttgart neu zugelassenen 51.000 Pkws waren etwa ein Prozent Elektroautos. „Wir rechnen fest damit, dass 2018 zum Jahr der Elektroautos werden kann und die Fahrzeugzulassungen deutlich steigen.“

Stuttgart gehört zu den Städten, die aufgrund ihrer Emissionsbelastung in der Kritik stehen. „Es gibt in den Städten keine bessere Lösung als die Elektromobilität, um die Belastung mit Schadstoffen nachhaltig und schnell zu senken. Wir als Kommune unterstützen deshalb die Elektromobilität mit voller Kraft“, sagte Oberbürgermeister Fritz Kuhn.

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