Stetes Wachstum bei Gottfried Schultz

Autor / Redakteur: Joachim von Maltzan / Joachim von Maltzan

Gottfried Schultz als Volkswagen-Platzhirsch an Rhein und Ruhr investiert in die Zukunft

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Um das Unternehmen fit und schlagkräftig zu halten, investiert die Unternehmensgruppe Gottfried Schultz derzeit kräftig in die Zukunft, sei es das neue Porsche-Zentrum in Düsseldorf, das Volkswagen-Zentrum in Essen, das Audi-Zentrum in Wuppertal oder die Audi-Terminals in Neuss und Mülheim. Es ist unübersehbar, dass das Unternehmen sowohl der Zukunfts- und Strahlkraft der Marken des Volkswagen-Konzerns als auch der Region vertraut.

Obwohl Gottfried Schultz zu Beginn seiner Karriere mit Fahrzeugen der Marke Nash und Horch handelte, ist sein Name dennoch untrennbar mit dem Wolfsburger Hersteller verbunden. Am 18. November 1939 unterzeichnete er einen „Hauptwerkstätten-Vertrag“ mit der neu gegründeten Volkswagenwerk GmbH in Berlin. Auch wenn durch den Krieg weitergehende Aktivitäten erst einmal ruhen mussten, war damit der Grundstein für die Zusammenarbeit zwischen Volkswagen und dem Unternehmen Gottfried Schultz gelegt.

Bereits 1946 nahm Gottfried Schultz den Kontakt nach Wolfsburg wieder auf und schloss mit dem Volkswagenwerk einen Vertrag, zunächst als Hauptverteiler für Zoll, Grenzschutz und die britische Besatzungsmacht. Danach konnte er am 17. Juli 1946 den allerersten Käfer an einen privaten Abnehmer ausliefern.

Die Bande zwischen Volkswagen und Gottfried Schultz wurden noch enger: In dem Privathaus von Gottfried Schultz unterzeichnete Heinrich Nordhoff seinen Anstellungsvertrag mit dem Volkswagen-Konzern. Mit Volkswagen entwickelte sich auch das Unternehmen Gottfried Schultz. Und Volkswagen, das bedeutete damals Käfer.

Robert Rademacher, der langjährige Vorsitzende der Geschäftsführung der Gottfried-Schultz-Gruppe, formulierte: „Der Käfer war die entscheidende Vitamintablette für das Wachstum unseres Unternehmens.“

Aber wie für Volkswagen war auch für Gottfried Schultz die Zeit nach der Ablösung des Käfers eine schwierige Phase. Mit dem Golf konnte das Unternehmen wieder richtig Fuß fassen und sich in den Folgejahren erfolgreich entwickeln, erst als Großhändler für Volkswagen in Essen und Düsseldorf, und seit der Übernahme des Neuwagen-Großhandels durch den Hersteller im Jahr 1988 als Einzelhändler für die Produkte des Volkswagenkonzerns.

Folgerichtig ist die Gottfried-Schultz-Gruppe auch heute noch mit ihrem Markenportfolio auf den Volkswagen-Konzern ausgerichtet: Audi, Bentley, Porsche, Seat, Škoda und Volkswagen.

Mit rund 30 Betrieben ist Gottfried Schultz heute im Großraum Rhein-Ruhr aktiv und ist damit einer der größten Vertragshändler der Volkswagen-Markengruppe. Mit 1.900 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 900 Millionen Euro ist die Unternehmensgruppe inzwischen schon selbst ein Konzern, der sich aber immer noch als Familienunternehmen versteht. Über dreißig Jahre wurde das Unternehmen Gottfried Schultz von einem Schwiegersohn des Firmengründers, Robert Rademacher, dem heutigen ZDK-Präsidenten, geführt und geprägt.

Zum 1. Januar 2006 übernahm Nicholas J. Dunning den Vorsitz der Geschäftsführung. Er und seine Geschäftsführerkollegen, die Herren Paffendorf, Weddigen von Knapp, Schönbrunn und Ludewig, wollen vorrangig die Stärken des Unternehmens ausbauen und damit weiteres Wachstum gewährleisten.

Zwei Maxime leiten sie dabei: „Wir möchten zu den stärksten Vertretern unserer Marken gehören – und das in der jeweiligen Region.“

Daher ist eine weitergehende Mehrmarkenstrategie für das Unternehmen eher zweitrangig. Wesentlicher ist der Ausbau des Marktgebietes mit den Marken, die das Unternehmen bereits heute vertritt. Daher ging es auch Kooperationen mit anderen Händlern der Volkswagen-Konzernmarken ein. Aktuelles Beispiel dafür ist das Volkswagen-Zentrum in Essen, das Gottfried Schultz zusammen mit dem Essener Autohaus Kahage erstellt.

Die Strategie für die Unternehmensgruppe ist gesundes Wachstum mit den Volkswagenmarken, wie Dunning betont. „Unsere Ambition ist, zu den Besten zu gehören.“ Hierbei stellt er auch als weiteren Grundpfeiler die Kundenzufriedenheit auf.

Der Geschäftsführer stellt dazu fest: „Nur wenn wir hier sehr gut sind, sind wir auch zukunftsfähig. Die Kundenloyalität ist in den letzten Jahren generell gesunken. Daher muss der Handel sich immer mehr anstrengen, um seine Kunden zufriedenzustellen und in den eigenen Betrieben zu behalten. Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass die persönliche Behandlung unserer Kunden auch in großen Betrieben noch gewährleistet ist. Das ist eine Herausforderung, auf die wir gerne eingehen.“ ?

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