Studie: Online-Käufer von Autoteilen setzen zunehmend auf Werkstätten
Zwar kaufen noch rund die Hälfte der Autofahrer Teile im Internet – der Anteil der Selbstschrauber geht aber zurück. Deutlich mehr Kunden als noch vor zwei Jahren wenden sich zum Einbau der Teile an eine Werkstatt, wie eine Befragung ergab.
Anbieter zum Thema

Fast jeder zweite Autofahrer kauft Autoteile im Internet. Für den Einbau spielen die Werkstätten jedoch eine immer wichtigere Rolle. Das geht aus einer Befragung des Marktforschungsunternehmens Puls hervor.
Demnach ging der Anteil derer, die im Internet gekaufte Autoteile selbst einbauen oder von Freunden einbauen lassen, von 55 Prozent im Jahr 2016 auf 48 Prozent in diesem Jahr zurück. Stattdessen setzen mehr Online-Teile-Käufer für den Einbau auf Werkstätten. Dabei liegen freie Werkstätten mit 32 Prozent weit vor Markenwerkstätten mit 12 Prozent.
Da Online-Käufer mit Reifen, Felgen, Kompletträdern und Verschleißteilen vor allem die „Schnelldreher“ unter den Autoteilen online kaufen, lohnt es sich nach Ansicht von Puls-Geschäftsführer Konrad Weßner, diese Kunden aktiv zu bedienen und zu loyalisieren. Dabei gehe es nicht nur um die Gewinnung neuer Werkstattkunden. Gerade Markenwerkstätten könnten diesen Kunden auch Angebote für Neu- und Gebrauchtwagen unterbreiten.
(ID:45386585)