Studie: Verbrennerverbot kostet 600.000 Jobs
Wird der Verbrenner ab 2030 verboten, könnten 600.000 Jobs verloren gehen, mehr als zwei Drittel davon in der Automobilindustrie. Zu diesem Ergebnis kommt eine Ifo-Studie im Auftrag des VDA.

Kommt es zu einem Zulassungsverbot für Verbrennungsmotoren ab dem Jahr 2030, sieht der Verband der Automobilindustrie 600.000 Industriearbeitsplätze in Gefahr. Allein in der Automobilindustrie wären 426.000 Jobs gefährdet, bei kleineren und mittleren Unternehmen stünden bis zu 130.000 Arbeitsplätze zur Disposition. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Ifo-Instituts, die der Verband der Automobilindustrie (VDA) in Auftrag gegeben hat.
Demnach wären bei der Wertschöpfung die negativen Effekte eines entsprechenden Verbrennerverbots noch deutlicher: Insgesamt 13 Prozent (rund 48 Milliarden Euro) der Bruttowertschöpfung der deutschen Industrie wären tangiert.
„Es ist wichtig, dass Klimapolitik technikneutral vorgeht, also Klimaschutzziele vorgibt, ohne vorzuschreiben, mit welchen Techniken das zu geschehen hat. Wer den Wettbewerb der Umweltschutztechniken mit Verboten ausschaltet, verschwendet Ressourcen und leistet dem Klimaschutz einen Bärendienst“, sagt Ifo-Präsident Clemens Fuest.
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