Studie zum Onlinehandel

Autor / Redakteur: Timo Schulz / Christoph Baeuchle

Wo liegen die Chancen für kundennahe Onlineangebote im Autohandel? Brauchen digitale Geschäftsmodelle im Verbund von Hersteller und Händlernetz neue Spielregeln? Der ZDK und Partner legen eine internationale Studie auf, die als Grundlage für die Entwicklung neuer Konzepte dienen soll.

(Bild: Pro Motor)

Wie der Onlineverkauf von Neu- und Gebrauchtwagen künftig aussehen kann, soll jetzt eine internationale Studie beantworten. Zusammen mit der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) in Geislingen und der Unternehmensberatung MHP befragt der ZDK Automobilunternehmer und Kunden nach ihren Einschätzungen und Erwartungen.

„Der stationäre Automobilhändler kann sich nur dann zukunftsfähig aufstellen, wenn er sich digitalen Vertriebsmodellen öffnet“, begründet ZDK-Geschäftsführerin Antje Woltermann das Vorgehen. Die Studie erfasst die Stärken des Handels und die Wünsche der Kunden, um daraus digitale Verkaufskonzepte abzuleiten. Diese ergeben sich aus der idealtypischen Customer Journey aus Handels- und Kundensicht. Die Customer Journey beschreibt Berührungspunkte, die ein Kunde hat, bevor er sich für den Kauf eines Produkts entscheidet. „Die Einbindung des stationären Handels mit seinen Anforderungen und Bedürfnissen sehen wir als zentralen Erfolgsfaktor für eine digitale Zukunft im Automobilvertrieb“, betont Woltermann.

Der ZDK begrüßt die Studie und unterstützt sie aktiv, da diese dem Automobilhandel ermögliche seine Erwartungen zum digitalen Vertrieb zu formulieren. Darüber hinaus soll die Studie einer kürzlich gegründeten Arbeitsgruppe des ZDK als Informationsbasis für die Empfehlung zukünftiger Geschäftsmodelle dienen.

Die Befragung erfolgt online und dauert laut ZDK etwa zehn Minuten.

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