Facteur Dix Line Stylisches Leichtbau-Fahrzeug mit drei Rädern

Von sp-x 2 min Lesedauer

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Mit Flügeltüren, Leichtbau und Mini-Verbrauch will ein französisches Start-up die Autowelt aufmischen. Vorerst ist das Elektrodreirad „Line“ allerdings Zukunftsmusik.

Line heißt das erste Auto des 2024 gegründeten Start-ups Facteur Dix.(Bild:  Facteurdix)
Line heißt das erste Auto des 2024 gegründeten Start-ups Facteur Dix.
(Bild: Facteurdix)

Die französischen Ingenieure Marc Guillemaud und Augustin Roulleaux Dugage haben mit dem Line das erste Modell ihres 2024 gegründeten Start-ups Facteur Dix präsentiert. Das als L5e-Dreirad konzipierte Leichtbau-Fahrzeug ist ein Zweisitzer, der als effiziente Alternative zum klassischen Auto gedacht ist. Der Marktstart liegt allerdings noch einige Jahre in der Zukunft: Für 2026 ist zunächst ein sogenannter „Proof of Concept“, also eine Art Realitätscheck geplant, eine Kleinserie könnte 2028 folgen, die Serienproduktion ab 2030 anlaufen. Der avisierte Preis für die spätere Serienversion liegt bei rund 30.000 Euro.

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Geboten werden soll dafür ein rund 3,90 Meter kurzer, aerodynamisch optimierter Flügeltürer, der vorn auf zwei weit auseinanderliegenden Rädern und hinten auf einer schmalen, zweirädrigen Achse rollt. Das Fahrzeug soll unter 500 Kilogramm wiegen. Als Antrieb sind zwei Radnabenmotoren mit jeweils 25 kW/34 PS an der Hinterachse vorgesehen, die eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 165 km/h ermöglichen sollen.

Im Vordergrund steht jedoch nicht die Leistung, sondern die Effizienz: Mit einem Verbrauch von lediglich 4 kWh pro 100 Kilometer verspricht der Line einen besonders sparsamen Betrieb. Zum Vergleich: Bei aktuellen Elektrokleinwagen liegen die Durchschnittsverbräuche zwischen 12 und 16 kWh pro 100 Kilometer. Die Akku-Kapazität des Line nennt Facteur Dix zwar nicht, doch die prognostizierte Reichweite von 500 Kilometern lässt ein Format von rund 20 kWh vermuten.

Im Gegensatz zu vielen aktuell erhältlichen Leichtfahrzeugen soll der Line auch in puncto Sicherheit überzeugen. Die Karosserie aus carbonfaserverstärktem Kunststoff soll unter anderem über eine Crashbox und Seitenaufprallzonen verfügen. Auch Frontairbags, ABS, ESP sowie Komfortmerkmale wie Klimaanlage und Infotainmentsystem stehen auf der Wunschliste.

Ökologisch wie konzeptionell erinnert das Projekt an den VW XL1 – ein Fahrzeug, das einst als Effizienz-Ikone galt. Ganz chancenlos ist das ambitionierte Vorhaben von Facteur Dix nicht: In der Welt der Leichtbau-Stromer sind Entwicklungs- und Investitionsaufwand vergleichsweise überschaubar – und damit die Hürden für Start-ups deutlich geringer als im klassischen Automobilbau.

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