Subaru erweitert Takata-Rückruf

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Andreas Grimm

Nach dem Impreza rufen die Japaner nun auch die Modelle Legacy und Outback wegen den Problemen mit den Takata-Airbags in die Vertragswerkstätten. Der Gasgenerator für den Beifahrerairbag muss getauscht werden.

12.740 Fahrzeuge sind von dem Rückruf in Deutschland betroffen.
12.740 Fahrzeuge sind von dem Rückruf in Deutschland betroffen.
(Bild: Seyerlein/»kfz-betrieb«)

Subaru dehnt seine Rückrufaktion für Takata-Beifahrerairbags auf die Modelle Legacy und Outback aus. In Deutschland sind laut einer Sprecherin des deutschen Importeurs 12.740 Fahrzeuge der Modelljahre 2004 bis 2009 betroffen. Im Februar des vergangenen Jahres war bereits der Impreza der Modelljahre 2004 bis 2007 zum Tausch des Gasgenerators einbestellt worden.

Wie bereits mehrfach berichtet, besteht die Gefahr ernsthafter Verletzungen für Fahrzeuginsassen durch Metallteile, insbesondere wenn das Fahrzeug über längere Zeit in feucht-warmer Umgebung betrieben wurde. „Betroffene Fahrzeuge können über die Fahrgestellnummer eindeutig identifiziert werden“, sagte die Sprecherin. Eine erste Orientierung böten die ersten fünf Stellen der Fahrgestellnummer. Sie beginnt entweder mit „JF1BL“ oder „JF1BP“.

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) benachrichtigt seit September schrittweise betroffene Halter im Auftrag von Subaru Deutschland. Der Rückruf wird durch die Behörde überwacht. Für die Durchführung der Aktion „SA201707“ sind ca. zwei Stunden eingeplant. „Die Fahrzeuge werden nach durchgeführter Maßnahme nicht markiert. Es lässt sich über eine Anfrage bei jedem Subaru-Partner oder bei Subaru Deutschland feststellen, ob die Aktion bei einem Fahrzeug bereits erledigt wurde“, sagte die Sprecherin. Weltweit sind circa 678.000 Fahrzeuge von dem Rückruf betroffen.

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