E-Fuels-Projekt des ZDK Synthetischer Sprit im Tank

Von Doris Pfaff

Mit synthetisch hergestellten Kraftstoffen können Verbrenner genauso klimaneutral unterwegs sein wie E-Autos. Vorausgesetzt, die Politik stellt dafür die Weichen. Dass dies technisch möglich ist, will der ZDK mit einem E-Fuel-Auto demonstrieren.

Das Kfz-Gewerbe: (v. l.) ZDK-Geschäftsführer Werner Steber und Bundesinnungsmeister Detlef Peter Grün mit Holger Parsch und Hans-Jürgen Faul von den Autodoktoren.
Das Kfz-Gewerbe: (v. l.) ZDK-Geschäftsführer Werner Steber und Bundesinnungsmeister Detlef Peter Grün mit Holger Parsch und Hans-Jürgen Faul von den Autodoktoren.
(Bild: Rosenow – »kfz-betrieb«)

Wären nicht die Werbeaufkleber, fiele der anthrazitfarbene Golf VII kaum auf. Tatsächlich aber hat es das 2018 gebaute Auto in sich: Es fährt mit E-Fuels. Zumindest vorübergehend.

Unter dem Motto „E-Fuels for Future“ testet der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe gemeinsam mit dem ADAC und Uniti seit Ende Juni das Fahrverhalten des gebrauchten Fahrzeugs, wenn es mit synthetisch hergestelltem Sprit unterwegs ist. „Ziel der Studie ist, zu demonstrieren, dass der Einsatz von E-Fuels in Autotanks problemlos möglich ist, ohne dass sich das negativ auf die Fahr- oder Motorleistung auswirkt“, erläutert ZDK-Geschäftsführer Werner Steber von der Abteilung Werkstätten und Technik.