Die Internetplattform Facebook habe innerhalb von sechs Jahren über 525 Millionen Nutzer aktiviert. Kein anderes Ereignis in der Geschichte habe so schnell so viele Menschen erreicht, erklärte Skibicki. Auch für Werkstätten sei das Thema durchaus relevant: „Früher habe ich es meiner Mutter erzählt, wenn die Autowerkstatt nicht zu meiner Zufriedenheit gearbeitet hat. Heute erzähle ich es innerhalb weniger Sekunden über 1.700 Facebook-Freunden.“
Allein in den letzten vier Wochen seien über eine Million Deutsche bei Facebook hinzugekommen. Vor allem die älteren Jahrgänge würden das Medium immer häufiger nutzen. „Selbst wenn Sie der Meinung sind, dass sie das jetzt noch nicht betrifft – bleiben sie auf dem Laufenden, denn das kann sich sehr schnell ändern“, riet der Professor den anwesenden Werkstätten.
Erfolgreiche Kundenbeziehungen
Über Kundenbeziehungen der realen Art sprachen Stefan Hülsdünker vom Autohaus Hülsdünker und Südholt sowie Holger Winter vom Autohaus Winter in Dresden. Hülsdünker ist der Gewinner des diesjährigen »kfz-betrieb«- Service-Award in der Kategorie Freie Werkstatt. Er stellte seinen Vortrag zusammen mit Chefredakteur Wolfgang Michel unter das Motto „Lernen von den Besten“. Holger Winter erläuterte den Teilnehmern anhand vieler Beispiele aus seinem Unternehmen, wie Freie Werkstätten dem Wettbewerb der Service-Flatrates begegnen können.
Schließlich klärte Rechtsanwalt Joachim Otting die Teilnehmer über ihre Rechte und Möglichkeiten aus juristischer Sicht auf. Dabei bestätigte er die Aussagen von Bundesinnungsmeister Wilhelm Hülsdonk, dass eine Garantie nicht verwirkt werde, wenn ein Fahrzeug außerhalb des Herstellernetzes gewartet werde. „Das Problem dabei ist, dass dies kaum jemand weiß“, so Otting. Aufklärung sei deshalb eine der wichtigsten Aufgaben der Zukunft.
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